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Konfigurationsmanagement

Die Verwaltung zusammengehöriger Arbeitsergebnisse

Das Konfigurationsmanagement verwaltet und labelt im Zuge einer Produkt- oder Softwareentwicklung zusammengehörende Arbeitsergebnisse – die sogenannten Konfigurationen. Arbeitsergebnisse bzw. Konfigurationselemente können bspw. Programme und Komponenten, Dateien wie Lastenhefte und Architekturskizzen, Release Notes, Testspezifikationen und Testdaten, Änderungsanträge oder Quellcode sein. Im Gegensatz zum Versionsmanagement, das sich u.a. auf die Verwaltung einzelner Dateien konzentriert, befasst sich das Konfigurationsmanagement mit der Verwaltung zusammengehörender Arbeitsergebnisse. Wichtige Begriffe im Konfigurationsmanagement sind

  • das Atom als Element ohne weitere Teile,
  • die Baseline als Bezeichnung einer Version einer Konfiguration.
  • die Basiskonfiguration als Bezeichnung der zuerst gebildeten Konfiguration,
  • das Konfigurationselement  als Bestandteil einer Konfiguration,
  • das Release, als Konfiguration, die an Kunden geliefert und entsprechend vermarktet wird,
  • die Revision als Mittel den Status eines Konfigurationselements zu kennzeichnen und
  • die Zielkonfiguration als gewünschtes Ergebnis einer Produkt- oder Softwareentwicklung.

Durch das Konfigurationsmanagement können Organisationen bspw. folgende Fragen beantworten:

  • Wenn eine Komponente geändert wird, welche Elemente sind betroffen?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen zwei Konfigurationen?
  • In welcher Konfiguration ist ein identifizierter Fehler zuerst aufgetreten und welche Auswirkung hat dies auf nachfolgende Konfigurationen?

Auch im Requirements Management wird von Konfigurationen – den sogenannten Anforderungskonfigurationen – gesprochen. Anforderungskonfigurationen müssen eindeutig identifizierbar sein, sie sind nachträglich nicht veränderbar und bieten die Möglichkeit, Anforderungen auf Versionen innerhalb einer definierten Konfiguration zurückzusetzen.

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