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Baumdiagramm

Die Struktur abhängiger Elemente visualisieren

Ein Baumdiagramm ist eine graphische Darstellung, die hierarchische Abhängigkeiten zwischen einzelnen Elementen eines Netzwerkes visualisiert. Der Name leitet sich aus der verästelten Struktur des Diagramms ab. Baumdiagramme werden in unterschiedlichsten Bereichen genutzt, bspw. als Stammbaum, als Kladogramm zur Anzeige der Verwandtschaft verschiedener Lebewesen, in der Mathematik beim Visualisieren von Zufallsexperimenten, als Organigramm für Unternehmensorganisationen oder als Entscheidungsbaum. Nach dem PMBOK und der DIN 69901 sollte der Projektstrukturplan in Form eines Baumdiagramms dargestellt werden. Im Projektmanagement wird das Diagramm auch zur Darstellung von Kosten, Ressourcen oder der Projektorganisationen genutzt.

Folgende Elemente und Regeln gibt es bei der Darstellung:

  • Es gibt einen Startknoten. Der Startknoten liegt in der obersten Strukturebene. Visuell bedeutet dies, ein Baumdiagramm wird vom Startknoten aus – in der westlichen Projektwelt – von oben nach unten oder von links nach rechts aufgebaut.
  • Jeder Knoten kann sich zu beliebig vielen Knoten in genau die unter ihm liegende Strukturebene verzweigen, wobei jeder Knoten – mit Ausnahme des Startknotens – genau eine Verbindung in der Hierarchie nach oben bzw. in die über ihm liegende Strukturebene hat.
  • Die Strukturebenen überschneiden sich nicht und haben keine gemeinsamen Knoten.

Eine Sonderform des Baumdiagramms ist übrigens die Mindmap, die sich gut zur Darstellung von komplexen Zusammenhängen eignet, dabei aber auch Querverbindungen – im Sinne von Assoziationen – zulässt.

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