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Arbeitsauftrag

Arbeitsanweisung oder Dienstanweisung

Der Begriff „Arbeitsauftrag“ ist nicht standardisiert und wird daher in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich gebraucht. Im einfachsten Fall führt ein Arbeitsauftrag zu einer Tätigkeit. Da sich der Begriff Arbeitsauftrag aus „Arbeit“ und „Auftrag“ zusammensetzt, lässt sich ableiten, dass diese Tätigkeit, also die Aufgabe bzw. Arbeit, separat beauftragt wird. Die Beauftragung kann sowohl in Projekten als auch in Linientätigkeiten erfolgen. Als Synonyme gelten die „Dienstanweisung“ in Verwaltungen der öffentlichen Hand und die „Arbeitsanweisung“ in der Privatwirtschaft.

Das V-Modell XT als Leitfaden zur Planung und Durchführung von Systementwicklungsprojekten kennt den Arbeitsauftrag als Hilfsmittel des Projektleiters für die Steuerung der Projektmitarbeiter. Mit dem Arbeitsauftrag kommuniziert er notwendige Informationen wie Aufgabenbeschreibung, Fertigstellungstermin, erwartete Ergebnisse und Verantwortlichkeiten. Der Arbeitsauftrag im V-Modell XT wird schriftlich festgehalten. Grundsätzlich kann die Form von Arbeitsaufträgen – verbal oder schriftlich, situativ oder standardisiert, offline oder online – variieren. Dokumentierte Arbeitsaufträge bieten den wesentlichen Vorteil, dass Inhalte, Termine, Prioritäten, Fertigstellungsgrade etc. leichter nachvollzogen werden können.

Neben der Anweisung bzw. dem Auftrag einer Tätigkeit, kann ein Arbeitsauftrag auch Auslöser für ein Projekt sein; viele Organisationen verwenden dazu aber eher Projektanträge und Business Cases.

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