Wie Sie beim Einsatz von KI souverän bleiben
Teil 3 der Serie „KI macht mir Angst“: Wie Sie die Kontrolle behalten und eigene Regeln setzen
Wir haben gemeinsam eine kleine Reise gemacht. Im ersten Beitrag haben wir Ihren Gefühlen beim Thema KI einen Namen gegeben: Unsicherheit, Zurückhaltung, Überforderung oder Angst. Wir haben festgestellt, dass diese Gefühle nachvollziehbar sind und dass Sie damit nicht allein sind. Vielleicht haben Sie sogar Ihren persönlichen Startpunkt auf einer Brücke gefunden, die Sie Schritt für Schritt in eine neue Richtung führen kann.
Im zweiten Beitrag haben wir den Blick von der Technologie auf Sie gelenkt. Dabei ging es um drei menschliche Stärken, die Ihnen keine Maschine abnehmen kann: Ihr Erfahrungswissen, Ihre soziale Kompetenz und Ihre Fähigkeit, auch in unklaren Situationen verantwortlich zu entscheiden.
Jetzt kommt der dritte und entscheidende Schritt. Es geht darum, wie Sie die Kontrolle über KI aktiv in die Hand nehmen und sicherstellen, dass sie auch dort bleibt.
Was Souveränität wirklich bedeutet
Viele Menschen denken, dass man sehr viel über Technik wissen muss, um souverän mit KI umzugehen. Das ist ein Missverständnis, das unnötig Druck erzeugt. Vielleicht entsteht dieser Eindruck auch deshalb, weil viele Menschen die Technik in den Vordergrund stellen und ihr Wissen darüber gerne weitergeben.
Souveränität im Umgang mit KI hat jedoch nicht in erster Linie mit Technikwissen zu tun. Sie ist vor allem eine Frage der Haltung.
Souveränität bedeutet, dass Sie
- wissen, wann Sie KI einsetzen und wann nicht.
- einschätzen können, wann sie Ihnen hilft und wann nicht.
- Ergebnisse prüfen, statt sie blind zu übernehmen.
- widersprechen, wenn etwas nicht plausibel erscheint.
- bei Unklarheiten nachfragen und nicht alles glauben, nur weil es überzeugend formuliert ist.
- die letzte Entscheidung bei Ihnen bleibt.
Der Unterschied zwischen einem Menschen, der von KI getrieben wird, und einem Menschen, der KI bewusst steuert, liegt deshalb nicht allein im Wissen. Er liegt in der Art, wie mit den Ergebnissen umgegangen wird.
Wer sich von KI treiben lässt, fragt: „Was sagt das System?“ und folgt der Antwort möglicherweise, ohne sie weiter zu hinterfragen. Wer KI souverän nutzt, stellt zusätzliche Fragen: „Stimmt das mit meiner Erfahrung überein?“, „Passt das zu meiner konkreten Situation?“ und „Was davon möchte ich tatsächlich übernehmen?“
Für diese Fragen brauchen Sie keine besondere technische Expertise. Sie brauchen vor allem die Bereitschaft, bewusst zu entscheiden und das Steuer in der Hand zu behalten.
Drei Gewohnheiten souveräner Menschen im Umgang mit KI
Souveränität entsteht nicht durch einen einzigen großen Moment. Sie entwickelt sich durch kleine, wiederkehrende Gewohnheiten. Drei davon können Sie direkt in Ihren Alltag übernehmen.
1. Prüfen Sie, bevor Sie vertrauen.
KI Systeme produzieren Ergebnisse mit großer Geschwindigkeit und oft mit einer erstaunlichen Sicherheit im Ton. Genau das verleitet dazu, Antworten einfach zu übernehmen.
Souveräne Menschen tun das nicht. Sie lesen, was das System vorschlägt, und stellen sich anschließend eine einfache Frage: Passt das zu dem, was ich weiß und erlebe?
Dieses Verhalten ist übrigens nicht neu und auch nicht auf KI beschränkt. Wir alle kennen Menschen, die sehr überzeugend auftreten, obwohl ihre Aussagen falsch oder zumindest fragwürdig sind. Menschen, die Unsicherheit mit Selbstbewusstsein überspielen und dabei sehr überzeugend klingen.
Ob Mensch oder KI: Vertrauen Sie deshalb nicht allein auf die Sicherheit, mit der etwas formuliert wird. Vertrauen Sie auch auf Ihre Erfahrung, Ihre Einschätzung und Ihre Intuition.
Wenn ich neue Schulungsunterlagen entwickle, nutze ich KI häufig für einen ersten Aufschlag. Ich lasse mir beispielsweise eine Struktur oder mögliche Beispiele für ein neues Thema vorschlagen. Diese Vorschläge übernehme ich jedoch nie ungeprüft. Ich lese sie mit dem Wissen aus vielen Jahren Praxis im Hinterkopf. Passt dieses Beispiel wirklich zu meinen Teilnehmenden? Stimmt die Aussage mit dem überein, was ich selbst in Workshops erlebt habe? Und wie kann ich das Ergebnis so nutzen, dass es zu meiner Art passt, Dinge zu erklären?
Oft ändere ich Formulierungen oder ergänze eigene Erfahrungen, die eine KI so nicht einbringen könnte. Genau dieses Prüfen macht am Ende den Unterschied zwischen einer generischen und einer wirklich guten Schulungsunterlage.
2. Setzen Sie bewusste Grenzen.
KI sollte nicht jede Aufgabe übernehmen. Entscheiden Sie selbst, welche Bereiche Ihrer Arbeit Ihnen wichtig sind und welche Sie bewusst in eigener Hand behalten möchten. Das können persönliche Gespräche mit Kunden, die abschließende Formulierung eines wichtigen Textes oder Entscheidungen sein, die Ihre Werte berühren.
Solche Grenzen sind kein Zeichen von Rückständigkeit. Sie zeigen vielmehr, dass Sie wissen, was Ihnen an Ihrer Arbeit wichtig ist. Und natürlich dürfen sich diese Grenzen verändern. Sie können ausprobieren, Erfahrungen sammeln und Ihre Entscheidungen später anpassen.
Eine sehr klare Grenze habe ich beispielsweise für mich selbst gezogen: Ich schreibe keine E Mails an meine Kontakte mit KI. Der Austausch mit meinen Kunden basiert auf Vertrauen und auf meiner persönlichen Handschrift. Genau das möchte ich nicht aus der Hand geben, auch wenn KI diese Aufgabe technisch problemlos übernehmen könnte.
Diese Entscheidung kostet mich manchmal etwas mehr Zeit. Sie sorgt aber auch dafür, dass meine Gesprächspartner tatsächlich mich erkennen und nicht eine austauschbare Formulierung erhalten. Für mich ist genau das ein bewusster Ausdruck von Souveränität.
3. Reflektieren Sie regelmäßig.
Nehmen Sie sich einmal in der Woche eine Viertelstunde Zeit und stellen Sie sich drei Fragen:
- Wo hat KI mir diese Woche wirklich geholfen?
- Wo hat sie mich gestört oder in die falsche Richtung gelenkt?
- Wo habe ich ihr zu viel Raum gegeben oder mich von anderen unter Druck setzen lassen?
Diese Reflexion hält Sie wach. Sie hilft Ihnen dabei, nicht unbemerkt in eine passive Rolle zu geraten und Ihren eigenen Umgang mit KI immer wieder neu zu justieren.
Meine persönliche Reflexionszeit findet übrigens nicht am Schreibtisch statt, sondern beim Hundespaziergang. Freitags nehme ich mir dafür Zeit, wenn es passt. Nicht jede Woche, aber regelmäßig genug, um die vergangenen Tage noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Manchmal spreche ich meine Gedanken auch direkt in die Transkribierfunktion meines Smartphones. So entstehen oft die ehrlichsten Erkenntnisse: weit weg vom Bildschirm, mit den Hundeleinen in der Hand und mit etwas mehr Abstand zum Arbeitsalltag.
Souverän DOBO erreichen
Sie erinnern sich an DOBO aus den vorherigen Beiträgen? [1] Gemeint ist der Wunsch, im Zeitalter der KI besonders wirksam zu werden. Genau dabei helfen drei Gewohnheiten:
1. Wenn Sie Ergebnisse prüfen, statt sie blind zu übernehmen, nehmen Sie Ihr eigenes Fachwissen ernst. Sie vergleichen Vorschläge mit Ihrer Erfahrung, hinterfragen Aussagen und entscheiden selbst, was für Ihre Situation passt. Dieses Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit ist eine wichtige Grundlage für DOBO.
2. Wenn Sie bewusste Grenzen setzen, gestalten Sie Ihre Arbeit aktiv, statt sich treiben zu lassen. Sie entscheiden selbst, wofür Sie KI nutzen und wofür nicht. Diese Klarheit macht sichtbar, wofür Sie stehen und welche Aufgaben Sie bewusst in eigener Hand behalten möchten.
3. Und wenn Sie regelmäßig reflektieren, entwickeln Sie Ihren Umgang mit KI Schritt für Schritt weiter. Sie lernen aus guten Erfahrungen ebenso wie aus schlechten und passen Ihre Entscheidungen immer wieder neu an.
Genau darin liegt für mich der Kern von DOBO. Es geht nicht darum, KI zu vermeiden oder ihr blind zu folgen. Es geht darum, mit jeder Erfahrung sicherer, klarer und wirksamer zu werden. Aus FOBO und FOLA kann so nach und nach etwas Neues entstehen. [2] [3] Nicht durch einen großen Sprung, sondern durch kleine Gewohnheiten, die Ihnen helfen, Ihren eigenen Umgang mit KI zu gestalten.
Von fremdbestimmt zu souverän auf der Brücke
Erinnern Sie sich an das Brückenmodell aus dem ersten Beitrag? Dort ging es darum, große Veränderungen in kleine, erreichbare Schritte zu zerlegen. Eine besonders wichtige Brücke führt von fremdbestimmt zu souverän.
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Unternehmen, das neue KI-gestützte Prozesse einführt. Vieles läuft plötzlich automatisch. Entscheidungen werden von Systemen vorbereitet, Abläufe verändern sich und Ihre eigene Rolle fühlt sich vielleicht kleiner an als vorher. Es entsteht das Gefühl, dass die Dinge mit Ihnen passieren, statt dass Sie selbst gestalten.
Genau hier setzt der erste Schritt an: Begreifen.
Sie müssen nicht jedes technische Detail verstehen. Entscheidend ist, dass Sie nachvollziehen können, was das System in Ihrem Arbeitsalltag tatsächlich macht. Wo greift es ein? Welche Aufgaben übernimmt es? Welche Entscheidungen bereitet es vor? Und was bleibt weiterhin in Ihrer Hand?
Dieses Begreifen schafft Orientierung. Das Unbekannte verliert einen Teil seiner Macht, sobald Sie besser einschätzen können, was konkret passiert.
Aus meiner Erfahrung hilft es, diesen Schritt sichtbar zu machen. Schreiben Sie auf, wo KI bereits in Ihre Arbeit eingreift, was sich dadurch verändert und welche Aufgaben weiterhin bei Ihnen liegen. Oft wird allein durch diese Übersicht klarer, wie groß der eigene Gestaltungsspielraum tatsächlich ist.
Der zweite Schritt heißt aktiv steuern.
Sie beginnen, KI bewusst für Aufgaben einzusetzen, die Sie ihr übertragen möchten. Gleichzeitig behalten Sie diejenigen Tätigkeiten bei sich, die Ihnen wichtig sind oder bei denen Ihre Erfahrung, Ihr Urteilsvermögen und Ihre Verantwortung gefragt sind. So verändert sich Ihre Rolle. Sie reagieren nicht mehr nur auf ein System, sondern entscheiden zunehmend selbst, wie Sie es nutzen möchten.
Wenn Sie bereits mit agilen Methoden arbeiten, kommen Ihnen zwei Gedanken vielleicht bekannt vor:
Der erste ist Selbstorganisation. Teams entscheiden selbst, wie sie ihre Aufgaben sinnvoll bearbeiten. Eine ähnliche Haltung hilft auch beim Umgang mit KI: Sie überlegen bewusst, wo sie unterstützt und wo Sie selbst die Verantwortung behalten möchten.
Der zweite Gedanke ist das iterative Vorgehen. Sie müssen nicht beim ersten Versuch den perfekten Umgang mit KI finden. Probieren Sie etwas Kleines aus, beobachten Sie, was funktioniert, und passen Sie Ihren Umgang anschließend an.
Souveränität entsteht so nicht auf einen Schlag. Sie wächst mit jeder Erfahrung.
Auch das Werte-Quadrat hilft, diese Entwicklung einzuordnen. Zu viel Kontrolle kann in Misstrauen kippen. Dann prüfen Sie jedes Ergebnis so gründlich, dass der mögliche Nutzen der KI verloren geht. Zu viel Vertrauen kann dagegen in Naivität enden. Dann übernehmen Sie Vorschläge ungeprüft und geben unbemerkt Verantwortung ab.
Abbildung: Werte-Qudrat zu Kontrolle und Vertrauen
Souveränität liegt zwischen diesen beiden Extremen.
Mal braucht eine Situation mehr Kontrolle, mal können Sie einem Ergebnis mehr Raum geben. Entscheidend ist, dass diese Balance nicht zufällig entsteht, sondern von Ihnen bewusst gestaltet wird.
Ihr souveräner Umgang beginnt heute
Jetzt geht es wieder um Ihre eigene Praxis.
Denken Sie an eine konkrete Situation aus Ihrem Arbeitsalltag. An eine Aufgabe, die regelmäßig Zeit kostet, ohne Sie wirklich zu fordern oder Ihnen Freude zu machen. Vielleicht geht es um das Zusammenfassen längerer Texte, das Vorbereiten von Unterlagen oder die Recherche von Informationen.
Wenn Sie bestimmte Aufgaben immer wieder aufschieben, ist das übrigens ein guter Hinweis darauf, dass sie sich für diese Übung eignen könnten.
Schreiben Sie eine solche Aufgabe auf.
Fragen Sie sich anschließend: Welche Ihrer menschlichen Stärken spielt bei dieser Tätigkeit eigentlich kaum eine Rolle? Braucht es dafür viel Erfahrung? Soziale Kompetenz? Verantwortungsbewusstsein? Intuition?
Vielleicht stellen Sie dabei fest, dass genau diese Aufgabe gut von einem KI-Werkzeug unterstützt oder teilweise übernommen werden könnte. Und dann kommt die für mich spannendere Frage: Was würden Sie mit der gewonnenen Zeit anfangen?
- Welches Gespräch könnten Sie führen?
- Welche Entscheidung könnten Sie sorgfältiger vorbereiten?
- Wo könnten Sie einem Kollegen oder einer Kollegin mehr Aufmerksamkeit schenken?
- Oder welche Aufgabe könnten Sie endlich angehen, für die im Alltag sonst kaum Zeit bleibt?
Wie schon bei den Übungen in den beiden vorherigen Beiträgen können Sie auch hier die Diktierfunktion Ihres Smartphones nutzen. Oder Sie besprechen Ihre Überlegungen mit einer Kollegin oder einem Kollegen, dem Sie vertrauen.
Genau darin zeigt sich für mich ein souveräner Umgang mit KI. Sie entscheiden, wo sie Ihnen dient. Sie entscheiden, was bei Ihnen bleibt. Und Sie entscheiden, was Sie mit dem gewonnenen Freiraum anfangen.
Wenn ein ganzes Team souveräner wird
Vor einigen Wochen habe ich in einer kleinen IT-Abteilung erlebt, was eine gemeinsame Reflexion über den Einsatz von KI bewirken kann. Das Team nutzte KI bereits seit einiger Zeit im Arbeitsalltag, unter anderem Microsoft Copilot. In einer regulären Quartals-Retrospektive habe ich die drei Reflexionsfragen aus dem vorherigen Kapitel aufgegriffen und gemeinsam mit dem Team bearbeitet.
Auf die Frage, wo KI in den vergangenen Wochen wirklich geholfen hatte, nannten mehrere Teammitglieder unabhängig voneinander die schnellere Aufbereitung von Fehleranalysen. Dem Teamleiter war das bereits aufgefallen, aber die gemeinsame Sicht darauf machte den Nutzen für alle noch einmal greifbarer.
Ich konnte aus anderen Unternehmen berichten, dass sich der Zeitaufwand für eine tiefgehende Fehleranalyse auf Basis eines Logfiles in einzelnen Fällen von mehreren Tagen auf etwa 30 Minuten reduzieren ließ.
Spannender wurde es bei der zweiten Frage: Wo hat KI gestört oder in die falsche Richtung gelenkt?
Dabei wurde deutlich, dass ein Kollege Vorschläge mehrfach zu schnell übernommen hatte. Im Kundenkontakt führte das zu Missverständnissen. Das Team kannte solche Erfahrungen bereits aus anderen Situationen und kam schnell auf das Thema KI-Slop zu sprechen. [2]
Die dritte Frage führte schließlich weg von der Technik und hin zur Zusammenarbeit: Wo hatte das Team der KI zu viel Raum gegeben oder sich durch Zeitdruck zu schnellen Lösungen verleiten lassen?
Aus dieser Diskussion entstand eine einfache Vereinbarung: KI-generierte Texte für Kunden werden künftig immer von einer zweiten Person gegengelesen. Diese Regel kam nicht von außen. Sie entstand aus den Erfahrungen des Teams und aus der gemeinsamen Reflexion darüber, wo KI unterstützt und wo zusätzliche Aufmerksamkeit notwendig ist.
Genau darin liegt für mich die Stärke solcher Retrospektiven. Sie machen einzelne Erfahrungen sichtbar, schaffen gemeinsames Lernen und helfen einem Team, eigene Regeln für den Umgang mit KI zu entwickeln.
Der Weg geht weiter
Wir haben in dieser Serie drei Schritte gemacht:
- Im ersten Beitrag haben Sie Ihren Gefühlen beim Thema KI einen Namen gegeben und gesehen, dass Unsicherheit, Zurückhaltung oder Angst nachvollziehbare Reaktionen sein können.
- Im zweiten Beitrag ging es um Ihre menschlichen Stärken: um Erfahrung, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, auch in unklaren Situationen Verantwortung zu übernehmen.
- Und in diesem dritten Beitrag haben wir uns damit beschäftigt, wie Sie KI bewusst einsetzen, Ergebnisse prüfen, eigene Grenzen setzen und die Kontrolle über Ihren Umgang mit KI behalten.
Damit endet diese kleine Serie. Ihr eigener Weg im Umgang mit KI natürlich nicht.
Die Technologie wird sich weiterentwickeln. Neue Werkzeuge werden kommen, andere wieder verschwinden. Neue Möglichkeiten werden entstehen und wahrscheinlich auch neue Fragen. Ihr Ausgangspunkt bleibt trotzdem derselbe: Sie selbst, mit Ihren Erfahrungen, Ihren Stärken und Ihrer Fähigkeit, verantwortlich zu entscheiden.
Souveränität bedeutet deshalb nicht, irgendwann einen endgültigen Umgang mit KI gefunden zu haben. Sie entsteht immer wieder neu. Durch Ausprobieren, Hinterfragen, Lernen und die bewusste Entscheidung, was Sie der Technik überlassen und was bei Ihnen bleiben soll.
Hinweise:
Dierk Söllner begleitet Menschen und Teams auf diesem Weg mit Workshops, Trainings und persönlichen Gesprächen. Wenn Sie diesen Weg nicht allein gehen möchten, melden Sie sich einfach bei ihm über seine Website oder auf LinkedIn.
[1] Welche Fähigkeiten benötigt DOBO?
[2] Welche Faktoren können FOBO begünstigen?
[3] Was kann FOLA begünstigen?
[4] Merkmale und Ursachen von KI-Slop bzw. Workslop
Wollen Sie Dierk Söllner unterstützen und über den souveränes Arbeiten mit KI diskutieren? Dann teilen Sie diesen Beitrag auf Social Media oder in Ihrem Unternehmen.
Dierk Söllner hat weitere Beiträge im t2informatik Blog veröffentlicht, u. a.:

Dierk Söllner
Die Vision von Dierk Söllner lautet: „Menschen und Teams stärken – empathisch und kompetent“. Als zertifizierter Business Coach (dvct e.V.) unterstützt er Teams sowie Fach- und Führungskräfte bei aktuellen Herausforderungen durch professionelles Coaching. Kombiniert mit seiner langjährigen und umfassenden fachlichen Expertise in IT-Methodenframeworks macht ihn das zu einem kompetenten und empathischen Begleiter bei Personal-, Team und Organisationsentwicklung. Zudem hat er einen Lehrauftrag zu „Moderne Gestaltungsmöglichkeiten hoch performanter IT-Organisationen“ an der NORDAKADEMIE Hamburg und das Fachbuch IT-Service Management mit FitSM publiziert.
Seine Kunden reichen vom DAX-Konzern über mittelständische Unternehmen bis zu kleineren IT-Dienstleistern. Er twittert gerne und veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge in Print- und Online-Medien. Gemeinsam mit anderen Experten hat er die Initiative „Value Stream“ gegründet.
Im t2informatik Blog teilen wir Wissen und Erfahrungen mit Menschen in Organisationen. Und für genau diese Menschen entwickeln und modernisieren wir seit 2012 Software. Pragmatisch. ✔️ Persönlich. ✔️ Professionell. ✔️ Lernen Sie t2informatik als Entwicklungspartner kennen.


