Welche Stärken im Zeitalter der KI wirklich zählen
Teil 2 der Serie „KI macht mir Angst“: Warum menschliche Stärken an Bedeutung gewinnen
Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns damit beschäftigt, was Sie beim Thema KI vielleicht fühlen: Unsicherheit, Zurückhaltung, Überforderung oder Angst. Wir haben diesen Gefühlen mit FOBO und FOLA einen Namen gegeben und gesehen, dass sie nachvollziehbar sind. Vielleicht haben Sie sogar Ihren persönlichen Startpunkt auf einer Brücke gefunden, die Sie von dort, wo Sie heute stehen, Schritt für Schritt an einen anderen Ort führen kann.
Jetzt machen wir etwas anderes: Wir schauen nicht auf die Technologie, wir schauen auf Sie.
Dieser Beitrag ist keine Einführung in neue Werkzeuge und kein Plädoyer dafür, möglichst schnell möglichst viel KI einzusetzen. Er ist eine Einladung, sich selbst neu zu begegnen und den Blick auf das zu richten, was Sie bereits mitbringen. Während KI immer leistungsfähiger wird, stellt sich eine entscheidende Frage: Welche Fähigkeiten gewinnen gerade deshalb an Bedeutung, weil Technologie so viel übernehmen kann?
Die Antwort liegt unter anderem in Ihrer Erfahrung, Ihrer sozialen Kompetenz und Ihrer Fähigkeit, auch in unklaren Situationen Verantwortung zu übernehmen. Genau diese menschlichen Stärken stehen im Mittelpunkt dieses Beitrags.
Warum Maschinen nicht alles können
KI ist beeindruckend. Das lässt sich kaum bestreiten. Sie kann in Sekunden riesige Mengen an Text lesen und zusammenfassen. Sie kann Muster in Daten erkennen, die ein Mensch in dieser Geschwindigkeit kaum erfassen könnte. Sie kann Texte formulieren, Bilder erstellen, Code schreiben und komplexe Aufgaben in Minuten erledigen, für die Menschen deutlich länger brauchen würden.
Das kann bedrohlich wirken. Und es ist nachvollziehbar, wenn manche Menschen bei dieser Aufzählung innerlich einen Schritt zurücktreten. Aber hier beginnt die andere Seite der Geschichte.
KI weiß nicht, wie es sich anfühlt, einen schlechten Tag zu haben. Sie erlebt nicht, was es bedeutet, jemandem gegenüberzusitzen, der gerade enttäuscht, verunsichert oder traurig ist. Sie nimmt eine angespannte Stimmung in einem Team nicht so wahr wie ein Mensch, der die Beteiligten kennt, ihre Vorgeschichte versteht und bemerkt, dass gerade etwas unausgesprochen im Raum steht.
Sie kann Informationen verarbeiten, Muster erkennen und Vorschläge machen. Sie kann aber keine Verantwortung übernehmen, wenn etwas schiefläuft. Sie hat keine eigenen Werte, an denen sie eine schwierige Entscheidung ausrichtet. Und sie erlebt die Folgen einer Entscheidung nicht.
Stellen Sie sich vor, ein langjähriger Kollege kommt nach einem schwierigen Kundengespräch zurück ins Büro. Sein Gesicht sagt mehr als seine Worte. Vielleicht hören Sie an seiner Stimme, dass es gerade nicht darum geht, sofort eine Lösung zu präsentieren. Vielleicht merken Sie, dass erst einmal Ruhe, ein Gespräch oder schlicht etwas Abstand nötig ist.
Dieses Gespür entsteht nicht aus einer einzelnen Information. Es entsteht aus Erfahrung, Beziehung, Kontext und Aufmerksamkeit. Genau dort beginnen menschliche Stärken, die im Zusammenspiel mit KI besonders wertvoll werden. Drei davon schauen wir uns jetzt genauer an.
Ihre drei unersetzlichen Stärken
Es gibt drei Bereiche, in denen Menschen etwas mitbringen, das KI so nicht ersetzen kann. Diese drei Bereiche sind kein Trostpflaster. Sie sind der Kern dessen, was Sie in einer von KI geprägten Arbeitswelt wertvoll macht.
1. Ihr Erfahrungswissen und Ihre Intuition
Sie haben Jahre damit verbracht, Ihren Beruf zu lernen. Sie haben Situationen erlebt, die Sie geprägt haben. Sie haben Fehler gemacht und daraus gelernt. Sie haben Erfolge gefeiert und verstanden, warum etwas funktioniert hat. All das hat sich in Ihnen als eine besondere Form von Wissen abgelagert, die weit über abrufbare Fakten hinausgeht. Vieles davon können Sie wahrscheinlich gar nicht vollständig erklären. Sie wissen einfach, wann etwas stimmig wirkt und wann nicht.
Aus dieser Erfahrung entsteht Intuition.
Manchmal spüren Sie, dass etwas nicht passt, noch bevor Sie sagen können, warum. Vielleicht fällt Ihnen eine Verbindung zu einer früheren Situation auf. Vielleicht erinnern Sie sich an eine Kollegin, deren Wissen jetzt wichtig sein könnte. Vielleicht sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl, dass eine Entscheidung auf dem Papier gut aussieht, in der Praxis aber nicht funktionieren wird.
KI kann Daten auswerten, Informationen verbinden und mögliche Zusammenhänge sichtbar machen. Sie kann Ihnen sogar helfen, Ihre eigene Einschätzung zu hinterfragen. Aber sie hat Ihre Erfahrungen nicht gemacht.
Ich erinnere mich an einen erfahrenen IT-Kollegen aus einem Beratungsprojekt bei einer Bank. Es gab eine kritische Störung im Kernsystem eines Kunden. Die Monitoring-Tools zeigten keine eindeutige Ursache. Alle Kennzahlen sahen auf den ersten Blick unauffällig aus. Trotzdem sagte er nach wenigen Minuten: „Das kenne ich. Das hat mit dem letzten Update zu tun.“ Belegen konnte er es in diesem Moment noch nicht. Er hatte einfach eine sehr ähnliche Situation schon einmal erlebt. Und er hatte recht.
Genau das ist gelebte Intuition. Erfahrung schafft Verbindungen, die nicht immer sofort sichtbar oder erklärbar sind.
2. Ihre soziale Kompetenz in echten menschlichen Situationen
Menschen sind kompliziert. Sie sagen nicht immer, was sie meinen. Sie reagieren auf Tonfall, Körpersprache und Kontext. Sie brauchen manchmal jemanden, der einfach da ist, ohne sofort eine Lösung anzubieten. Und sie vertrauen nicht nur Argumenten, sondern auch Menschen. Ihre Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen und in emotionalen Situationen angemessen zu handeln, gehört zu den wertvollsten Fähigkeiten in der Arbeitswelt.
KI kann mögliche Erklärungen liefern. Sie kann Perspektiven formulieren oder Vorschläge für ein schwieriges Gespräch machen. Sie kann aber nicht selbst erleben, wie sich eine Situation im Raum verändert oder wie eine bestimmte Bemerkung bei einem Gegenüber ankommt.
In einem KI-Workshop mit einem Vertriebsinnendienst-Team erzählte eine Mitarbeiterin von einem Telefonat mit einem verärgerten Kunden. Der Kunde beschwerte sich über eine verspätete Lieferung. Rein sachlich hätte eine Standardantwort wahrscheinlich ausgereicht. Die Mitarbeiterin hörte jedoch am Tonfall, dass hinter der Beschwerde noch etwas anderes steckte. Der Kunde fühlte sich schon seit einiger Zeit zu wenig wahrgenommen und wertgeschätzt. Sie sprach das vorsichtig an, statt nur die verspätete Lieferung zu erklären. Am Ende bedankte sich der Kunde für das Gespräch.
Genau solche Situationen zeigen, wie wichtig menschliche Wahrnehmung und soziale Erfahrung bleiben. Es geht nicht nur darum, was gesagt wird. Es geht auch darum, was zwischen den Worten passiert.
3. Ihre Fähigkeit, in unklaren Situationen verantwortlich zu entscheiden
Das Leben ist selten eindeutig. Oft gibt es keine perfekte Antwort, sondern nur unterschiedliche Möglichkeiten mit unterschiedlichen Risiken. In solchen Situationen braucht es jemanden, der abwägt, eine Entscheidung trifft und anschließend auch dafür einsteht.
KI kann Ihnen helfen, Optionen zu strukturieren. Sie kann Vor- und Nachteile darstellen, zusätzliche Perspektiven liefern und auf mögliche Risiken hinweisen. Sie kann eine Entscheidung sehr gut vorbereiten. Die Verantwortung übernimmt sie trotzdem nicht. Das können nur Sie.
Eine Führungskraft aus einem meiner Coachings bereitete ein wichtiges Team-Meeting vor, in dem eine unpopuläre Priorisierung kommuniziert werden musste. Mithilfe von KI hatte sie unterschiedliche Varianten und Argumente sauber aufbereitet. Trotzdem musste sie am Ende selbst entscheiden, wie sie vor ihr Team treten wollte. Sie entschied sich bewusst für eine offene und ehrliche Kommunikation, obwohl diese kurzfristig unbequemer war.
Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer gut vorbereiteten Entscheidung und einer verantworteten Entscheidung. KI kann Ihnen bei der Vorbereitung helfen. Die Haltung, mit der Sie eine Entscheidung treffen und vertreten, bleibt Ihre.
Erfahrungswissen, soziale Kompetenz und verantwortliches Entscheiden wirken dabei nicht unabhängig voneinander. Sie greifen ineinander und genau in diesem Zusammenspiel liegt Ihre eigentliche Stärke.
Mit Ihren Stärken DOBO erreichen
Sie erinnern sich vielleicht noch an FOBO und FOLA aus dem ersten Beitrag. FOBO beschreibt die Angst, beruflich überflüssig zu werden. FOLA steht für die Sorge, Kontrolle und Gestaltungsspielraum zu verlieren.
Genau hier kommen Ihre drei Stärken ins Spiel. Ihr Erfahrungswissen, Ihre soziale Kompetenz und Ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, zeigen, dass Ihre Rolle im Zeitalter der KI nicht einfach verschwindet. Im Gegenteil: Je mehr Aufgaben Technologie übernimmt, desto wichtiger wird die Frage, wer Ergebnisse einordnet, Beziehungen gestaltet und am Ende Verantwortung trägt.
Aus dieser Erkenntnis kann ein anderes Gefühl entstehen: DOBO, „Desire Of Becoming Outstanding“.
Dabei geht es nicht darum, besser als alle anderen zu sein oder jeder neuen Entwicklung hinterherzulaufen. Es geht darum, den eigenen Platz im Zusammenspiel mit KI bewusst zu gestalten. Wenn Sie Ihre Stärken kennen, verändert sich auch Ihr Blick auf KI. Dann steht nicht mehr nur die Frage im Raum, welche Aufgaben ein System übernehmen könnte. Sie können sich zusätzlich fragen: Wo hilft mir KI, meine eigenen Fähigkeiten besser einzusetzen?
Vielleicht übernimmt sie vorbereitende Arbeit und schafft Ihnen dadurch mehr Zeit für ein wichtiges Gespräch. Vielleicht strukturiert sie Informationen, sodass Sie Ihre Erfahrung gezielter einbringen können. Vielleicht zeigt sie Ihnen zusätzliche Perspektiven, bevor Sie eine Entscheidung treffen. DOBO beginnt dort, wo aus der Sorge, ersetzt oder fremdbestimmt zu werden, der Wunsch entsteht, selbst wirksamer zu werden. Und genau dafür braucht es kein technisches Wettrennen, es braucht Klarheit darüber, was KI gut kann und was Sie selbst beitragen.
Der nächste Schritt liegt deshalb nahe: KI nicht als Konkurrenten zu betrachten, sondern als Assistenten.
KI als stiller Assistent, nicht als Konkurrent
Stellen Sie sich einen sehr fähigen, extrem geduldigen und niemals müden Assistenten vor. Er fasst lange Texte zusammen, er bereitet Daten auf und entwirft erste Versionen von Dokumenten. Er recherchiert, sortiert und strukturiert. Er hilft Ihnen helfen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Argumente zu prüfen und nichts Wesentliches zu übersehen.
Was er Ihnen nicht aber abnimmt: Verantwortung.
Er entscheidet nicht für Sie, wie Sie mit einem verunsicherten Kunden sprechen. Er weiß nicht automatisch, welche Erfahrung aus Ihrem beruflichen Alltag gerade wichtig ist. Und er kann nicht beurteilen, welche Entscheidung zu Ihren Werten, Ihrem Team oder Ihrer konkreten Situation passt. Genau darin liegt für mich die sinnvollste Rolle von KI: als stiller Assistent im Hintergrund.
Ein Assistent, der vorbereitet, sortiert und beschleunigt, damit Sie mehr Zeit für das haben, was Ihre menschlichen Stärken braucht.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Sie bereiten ein wichtiges Kundengespräch vor. Früher haben Sie vielleicht zwei Stunden damit verbracht, Informationen zusammenzutragen, Unterlagen zu sichten und die wichtigsten Punkte zu strukturieren. Mit Unterstützung durch KI dauert dieser Teil womöglich nur noch einen Bruchteil der Zeit. Die gewonnene Zeit gehört Ihnen.
Sie können sich intensiver auf das Gespräch vorbereiten. Sie können überlegen, welche Fragen wirklich wichtig sind. Sie können sich auf Ihr Gegenüber konzentrieren, genauer zuhören und besser wahrnehmen, was zwischen den Zeilen passiert.
KI nimmt Ihnen damit nicht das weg, was Sie gut können. Im besten Fall schafft sie Ihnen mehr Raum dafür.
Das Werte-Quadrat hilft auch hier, die Balance im Blick zu behalten. Zielorientierung und Effizienz sind wichtig, können aber in Kälte oder reines Abarbeiten kippen. Empathie und Menschlichkeit sind ebenso wichtig, können ohne Zielorientierung aber zu Beliebigkeit oder unnötigem Zeitverlust führen. Beide Seiten gehören zusammen.
Ein sinnvoller Einsatz von KI bedeutet deshalb nicht, möglichst viel zu automatisieren. Er bedeutet, bewusst zu entscheiden, was die Technik übernehmen soll und wo Ihre Erfahrung, Ihr Urteilsvermögen und Ihre Beziehung zu anderen Menschen den Unterschied machen. Genau diese Entscheidung ist der Kern eines souveränen Umgangs mit KI.
Abbildung: Werte-Quadrat mit Zielorientierung und Empathie
Ein sinnvoller Einsatz von KI bedeutet deshalb nicht, möglichst viel zu automatisieren. Er bedeutet, bewusst zu entscheiden, was die Technik übernehmen soll und wo Ihre Erfahrung, Ihr Urteilsvermögen und Ihre Beziehung zu anderen Menschen den Unterschied machen. Genau diese Entscheidung ist der Kern eines souveränen Umgangs mit KI.
Ihr persönlicher Stärkenblick
Jetzt geht es wieder um Sie.
Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und schreiben Sie drei Dinge auf, die Sie in Ihrer Arbeit besonders gut können. Nicht das, was in Ihrer Stellenbeschreibung steht, sondern das, wofür Kolleginnen, Kollegen oder Kunden zu Ihnen kommen. Das, was Ihnen leichtfällt, obwohl andere es schwierig finden. Das, worauf Sie vielleicht im Stillen ein wenig stolz sind.
Wenn Ihnen das Schreiben schwerfällt, können Sie auch hier die Diktierfunktion Ihres Smartphones nutzen. Vielleicht hilft Ihnen ein Spaziergang. Oder Sie fragen eine Kollegin oder einen Kollegen, dem Sie vertrauen: Welche drei Stärken sehen Sie bei mir?
Schauen Sie sich anschließend jeden dieser Punkte einzeln an und stellen Sie sich eine einfache Frage: Könnte eine Maschine das genauso gut?
Vielleicht lautet Ihre erste Antwort ja. Vielleicht nein. Vielleicht zögern Sie auch. Genau dieses Zögern ist interessant.
Fragen Sie weiter: Was steckt in dieser Stärke wirklich drin? Erfahrung? Vertrauen? Menschenkenntnis? Intuition? Die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen? Oder der Mut, eine schwierige Entscheidung zu treffen und dafür einzustehen?
Oft zeigt sich erst bei genauerem Hinsehen, dass eine Stärke aus mehreren Ebenen besteht. KI kann vielleicht einen Teil davon unterstützen. Sie kann Informationen liefern, etwas vorbereiten oder strukturieren, der eigentliche Wert Ihrer Stärke liegt möglicherweise ganz woanders. Genau hier kann Selbstvertrauen wachsen. Nicht aus der Behauptung, dass KI nichts kann, sondern aus der Klarheit darüber, was Sie selbst besonders gut können und wo Technik Sie sinnvoll ergänzen kann.
Sie sind im Zeitalter der KI nicht deshalb wertvoll, weil Maschinen Grenzen haben. Sie sind wertvoll, weil Sie Erfahrungen, Beziehungen, Urteilsvermögen und Verantwortung miteinander verbinden können.
Wenn ein ganzes Team stärker wird
Bisher haben wir vor allem auf den einzelnen Menschen geschaut. Auf Erfahrung, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Noch kraftvoller werden diese Stärken, wenn ein ganzes Team sie bewusst einbringt.
Stellen Sie sich ein Team vor, das gemeinsam an einer wichtigen Entscheidung arbeitet. KI kann dabei eine wertvolle Rolle übernehmen. Sie bereitet Daten auf, fasst unterschiedliche Positionen zusammen und zeigt mögliche Optionen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Das spart Zeit, die sonst in das mühsame Zusammentragen von Informationen fließen würde.
Vielleicht befragt das Team die KI sogar gemeinsam. Und dann beginnt die eigentliche Teamarbeit.
Ein erfahrenes Mitglied erkennt aus jahrelanger Praxis eine Gefahr, die in den Daten nicht sichtbar ist. Eine andere Person spürt, dass eine bestimmte Lösung in der Belegschaft auf Widerstand stoßen könnte, weil sie die Stimmung im Unternehmen gut kennt. Eine dritte übernimmt am Ende die Verantwortung für die Entscheidung und steht mit ihrem Namen dafür ein. Genau in diesem Zusammenspiel entsteht der eigentliche Mehrwert.
Die KI strukturiert, bereitet vor und erweitert den Blick. Das Team ordnet ein, diskutiert, wägt ab und entscheidet. Ein Team, das so arbeitet, wird nicht durch KI ersetzt, es wird durch KI entlastet und dadurch im besten Fall handlungsfähiger.
Die Vorbereitung kann die Technik unterstützen. Erfahrung, Menschlichkeit und Verantwortung bleiben im Team. Und genau das macht den Unterschied.
Hinweise:
Im dritten und abschließenden Teil der Serie „KI macht mir Angst“ geht es um die Frage, wie Sie im Umgang mit KI souverän bleiben. Im Mittelpunkt stehen drei Gewohnheiten, die Ihnen helfen, Ergebnisse zu prüfen, bewusste Grenzen zu setzen und die Kontrolle über den Einsatz von KI bei sich zu behalten.
Dierk Söllner unterstützt Fach- und Führungskräfte bei aktuellen Herausforderungen durch professionelles Coaching und bietet nützliche Trainings zu KI an.
[1] Was bedeutet „Outstanding“ bei DOBO?
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Dierk Söllner hat weitere Beiträge im t2informatik Blog veröffentlicht, u. a.:

Dierk Söllner
Die Vision von Dierk Söllner lautet: „Menschen und Teams stärken – empathisch und kompetent“. Als zertifizierter Business Coach (dvct e.V.) unterstützt er Teams sowie Fach- und Führungskräfte bei aktuellen Herausforderungen durch professionelles Coaching. Kombiniert mit seiner langjährigen und umfassenden fachlichen Expertise in IT-Methodenframeworks macht ihn das zu einem kompetenten und empathischen Begleiter bei Personal-, Team und Organisationsentwicklung. Zudem hat er einen Lehrauftrag zu „Moderne Gestaltungsmöglichkeiten hoch performanter IT-Organisationen“ an der NORDAKADEMIE Hamburg und das Fachbuch IT-Service Management mit FitSM publiziert.
Seine Kunden reichen vom DAX-Konzern über mittelständische Unternehmen bis zu kleineren IT-Dienstleistern. Er twittert gerne und veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge in Print- und Online-Medien. Gemeinsam mit anderen Experten hat er die Initiative „Value Stream“ gegründet.
Im t2informatik Blog teilen wir Wissen und Erfahrungen mit Menschen in Organisationen. Und für genau diese Menschen entwickeln und modernisieren wir seit 2012 Software. Pragmatisch. ✔️ Persönlich. ✔️ Professionell. ✔️ Lernen Sie t2informatik als Entwicklungspartner kennen.


