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Blockdefinitionsdiagramm

Die Beschreibung von Bausteinen eines Systems

Das Blockdefinitionsdiagramm – manchmal auch einfach als Blockdiagramm bezeichnet – ist eine grafische Darstellung eines Systems, die Funktionen und Verbindungen zwischen einzelnen Bausteinen beschreibt. Blockdefinitionsdiagramme haben ihren Namen von den rechteckig gezeichneten Diagrammelementen, die zur Beschreibung von Hardware- oder Softwaresystemen sowie Abläufen und Prozessen verwendet werden. Das Blockdefinitionsdiagramm gilt als eines der wichtigen Diagramme der Systems Modeling Language (SysML), die ihren Ursprung in der Unified Modeling Language (UML) hat. Im Zuge der Entwicklung der SysML wurde aus dem Klassendiagramm der UML das Blockdefinitionsdiagramm der SysML.

Folgende Elemente werden in Blockdefinitionsdiagrammen verwendet:

  • Block: Ein Systembaustein zur Beschreibung der logischen und physikalischen Systemkomponenten.
  • Part: Alle Teile, die mit dem Block per Komposition verbunden sind.
  • Referenz: Alle Teile, die per Assoziation, Aggregation oder Generalisierung modelliert sind.
  • Standard-Port: Ein Interaktionspunkt eines Systembausteins mit seiner Umgebung.
  • Flow-Port: Ein Interaktionspunkt, über den Objekte in oder aus dem Systembaustein fließen können.

In einem Blockdefinitionsdiagramm kann es folgende Beziehungen zwischen den verschiedenen Blöcken gegen:

Eine weit verbreitete Form der Blockdefinitionsdiagramme sind Blockschaltbilder. Sie werden in der Elektronik bzw. Elektrik verwendet, um Systeme und Verschaltungen abzubilden. Zur Darstellung der internen Struktur eines einzelnen Blocks bietet sich übrigens ein weiteres SysML-Diagramm an: das interne Blockdiagramm.

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