Secret Podcast Champions

von | 24.10.2022

„Ein Podcast ist ein Programm, das in digitalem Format zum Herunterladen über das Internet zur Verfügung gestellt wird, z. B. eine episodische Reihe digitaler Audio- oder Videodateien, die ein Nutzer auf ein persönliches Gerät herunterladen kann, um sie zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt anzuhören. Streaming-Anwendungen und Podcasting-Dienste bieten eine bequeme und integrierte Möglichkeit, eine persönliche Podcast-Warteschlange über viele Podcast-Quellen und -Wiedergabegeräte hinweg zu verwalten.“¹

Gerne möchte ich Ihnen einige Podcasts empfehlen, die ich regelmäßig höre. Vielleicht nehmen Sie den einen oder anderen in Ihre Podcast-Warteschlange auf, vielleicht ergibt es aber auch Sinn, diese Warteschlage einfach zu ignorieren und die kleinen und feinen Secret Podcast Champions einfach direkt zu hören! Viel Spaß beim Entdecken und Reinhören.

Meine persönlichen Podcast Empfehlungen

Wie lassen sich Entscheidungen treffen? Was können Sie Lösungen für verzwickte Probleme finden? Wie gewinnen Sie mehr Klarheit? Oder: Wie hilft Ihnen Scrum in der Praxis? Es gibt eine Reihe von Fragen, die mich immer wieder beschäftigen. Einige meiner liebsten Podcasts drehen sich um diese Themen. Andere erörtern die Positionierung von Unternehmen, die tägliche Arbeit in Organisationen oder die Verbesserung von Prozessen. Gerne möchte ich aber nicht nur eine kurze Liste meiner Secret Podcast Champions veröffentlichen, sondern auch die Podcaster zu Wort kommen lassen. So wissen Sie idealerweise frühzeitig, was Sie erwartet und was Sie später mit einem Klick auf die Ohren bekommen … 😉

Kopf und Bauch – Der Podcast der Entscheidungen

Worum dreht sich Euer Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Tobias Leisgang: Bei uns geht es ums Thema Entscheidungen. Weil gute Entscheidungen von verschiedenen Perspektiven profitieren, machen wir den Podcast zu dritt. Peter ist Fan von datengetriebenen Entscheidungen und übernimmt meist die Perspektive des Kopf. Tobias lässt gerne auch mal den Zufall entscheiden und gibt seine Stimme dem Bauch. Dann gibt es noch Ada, denn Maschinen unterstützen uns bei Entscheidungen und entscheiden auch selbst immer mehr.

Wen möchtet Ihr mit damit ansprechen?

Peter Maischak: Alle Menschen, die ihren Entscheidungs-Werkzeugkasten erweitern und bessere Entscheidungen treffen möchten. Im unternehmerischen Kontext sind es Menschen in Projektteams oder in Führungsrollen. Auch Freelancer hören uns gerne. Vielleicht haben wir auch Studierende als Hörer? Denn wir sind überzeugt, dass gute Entscheidungen nicht notwendigerweise viele Jahre Berufserfahrung brauchen. Wir alle treffen auch Entscheidungen im Privatleben und so sprechen wir Menschen auch in ihrem privaten Kontext an.

Warum macht Ihr den Podcast?

Tobias Leisgang: Obwohl Menschen ständig Entscheidungen treffen, ist das Handwerkszeug meist unbekannt und wenig trainiert. Das wollen wir ändern, indem wir nützliches Wissen leicht zugänglich machen, mit erfahrenen Entscheider:innen sprechen und echte Hilfestellungen geben. Das Ziel ist, leichtere, schnellere & bessere Entscheidungen für jede und jeden möglich zu machen.

Gleichzeitig macht es auch uns sehr viel Spaß uns gegenseitig neue Perspektiven zu geben und von unseren Gästen selbst dazuzulernen.

Welche Frequenz hat Euer Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Peter Maischak: Alle 14 Tage erscheint eine neue Folge. Die Folgen sind 15 bis 45 Minuten lang.

Kommen bei Euch Gäste zu Wort?

Tobias Leisgang: Wir haben uns dafür drei Formate für unseren Podcast überlegt: Den Wissens-Quickie, die Gastfolge und den Entscheidungsdomian.

In unseren Gastfolgen kommen Menschen zu Wort, die Expertise zum Thema Entscheidungen haben – vom Unternehmensberater bis zur Wissenschaftlerin. Wir laden aber auch Menschen ein, in deren Leben und Berufen Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen. In Kürze ist bei uns eine Schiedsrichterin zu Gast. Im Entscheidungsdomian kann jede und jeder zu Wort kommen. Wir bieten drei zusätzliche Paar Ohren & Meinungen auf eine Entscheidungssituation. Wobei wir uns gerade nicht sicher sind, ob Ada eigentlich Ohren hat?

Und was sind Eure Lieblings-Podcast?

Ada: Heute das Morgen verstehen. 😊

Peter Maischak: Ich höre gerne Podcast, die oft weit weg von dem sind, was mich im Alltag so rumtreibt. Ich schalte gerne in meiner Schreinerwerkstatt ab und höre: „Gemischtes Hack„, „Baywatch Berlin“ oder „Zeit-Verbrechen“ – ganz toll ist auch ab und zu „Hotel Matze„, da man dort viele bekannte Persönlichkeiten besser kennen & verstehen lernt.

Tobias Leisgang: Da kann ich mich nicht entscheiden. „Freikopfler“, weil unterschiedliche Perspektiven nicht nur zu besseren Entscheidungen sondern auch zu besseren Lösungen führen. „Umbruch – der Techpodcast„, weil ich Technik und Alexa als Sidekick mag. Dann noch „17 Ziele – Der Podcast?„, weil Nachhaltigkeit ein Herzensthema ist und es in diesem Podcast locker und ohne erhobenen Zeigefinger rübergebracht wird.

 

Freikopfler

Worum dreht sich Euer Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Heiko Bartlog: Das eine zentrale Thema haben wir „eigentlich“ gar nicht. Das zentrale Element ist unsere – soweit wir wissen – einzigartige Ablaufstruktur. Unsere Gäste bringen darin ihre eigenen Themen ein – übrigens kennen wir das Thema nie im Vorfeld. Wir drei versuchen uns dann also spontan daran, Lösungsansätze für diese – gerne verzwickten – Probleme zu entwickeln. Rückblickend betrachtet dreht es sich aber doch meist um Themen, die etwas mit Arbeit und Zusammenarbeit zu tun haben – mal im engeren, mal im weiteren Sinne.

Wen möchtet Ihr damit ansprechen?

Christoph Karsten: Alle, die sich dafür interessieren, selbst oder mit anderen auf neue Lösungen für kniffelige Probleme zu kommen. Wir freuen uns über alle, die Spaß und Inspiration an uns, unseren Gästen und deren Themen finden. Und falls irgendwann einmal jemand auf die Idee kommen sollte, unsere Struktur selbst anzuwenden, dann freuen wir uns noch mehr!

Warum macht Ihr den Podcast?

Guido Bosbach: Vor allem, weil es uns Spaß macht! Wir lieben es, gemeinsam laut auf überraschenden, vertrackten Problemen herumzudenken und neue Lösungsansätze aus unseren drei unterschiedlichen Perspektiven entstehen zu lassen. Und wir laden uns dazu Gäste ein, mit denen wir gerne (mal wieder) sprechen möchten. Und natürlich haben wir auch nichts dagegen, wenn wir so Menschen erreichen und inspirieren, die uns vorher vielleicht noch gar nicht kannten.

Welche Frequenz hat Euer Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Heiko Bartlog: Wir haben bisher zwei Staffeln produziert. Die erste Staffel haben wir wöchentlich immer mittwochs veröffentlicht. Die zweite Staffel ebenfalls meist mittwochs, allerdings nicht mehr so strikt jede Woche. Eine Folge dauert meist 35 bis 40 Minuten. Zwischen Staffel eins und zwei gab es übrigens noch eine etwas längere Sonderepisode.

Kommen bei Euch Gäste zu Wort?

Christoph Karsten: Mit Ausnahme der jeweils letzten Folge je Staffel, in der wir eine interne Retrospektive durchführen, kommt in jeder Folge ein Gast (m/w/d) zu Wort und bringt sich und das zentrale Thema ein: jeweils als Impuls zu Beginn und noch einmal zum Abschluss einer jeden Folge.

Und was sind Eure Lieblings-Podcasts?

Heiko Barlog: Ich habe bis vor kurzem selbst überhaupt keine Podcasts gehört, nicht einmal unseren eigenen. 😉 Seit kurzem aber bin ich absoluter Fan des Podcasts „Huberman Lab“ und kann nicht ausschließen, dass ich künftig noch weitere für mich entdecken werde.

Guido Bosbach: Eine schwierige Frage. Mit DEM einen Lieblings-Podcast kann ich nicht dienen, ich höre gerne mal hier und mal da rein. Drei aus der langen Liste nenne ich hier gerne:

  1. WorkLife“ von Adam Grant, in dem der US Organisationspsychologe Ideen, Konzepte und und andere “Geheimnisse” vorstellt, wie Arbeit besser gelingen kann.
  2. Das „ZeitZeichen“ des WDR. Ein (eigentlich) Radioformat, das ich schon als Kind gerne gehört habe.
  3. Tierisch Menschlich“ mit Martin Rütter und Katharina Adick. Ein Podcast, in dem es theoretisch und doch praktisch und wissenschaftlich um ganz viel Hund geht, der aber auch sehr viele menschliche Erlebnisse reflektiert.

Christoph Karsten: Ich bin tatsächlich eher ein Podcast-Muffel. Wenn ich mir meine Kopfhörer in die Ohren stecke, dann läuft dort meistens lauter Rock und/oder Metal, weil ich es liebe, neue gute Musik zu entdecken. Deshalb sind die einzigen Podcasts, die ich in letzter Zeit auch in einer gewissen Regelmäßigkeit gehört habe, unser eigener sowie „Empathieschenker“ meines Kollegen Sebastian Kremser, der in seinem Format Menschen mit einem interessanten Thema „nur“ zuhört.

Einfach produktiv – Der Podcast für mehr Klarheit und Fokus

Ivan, worum dreht sich Dein Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Ivan Blatter: In meinem Podcast geht es darum, wie du in deinem Business zu mehr Selbstbestimmung und Freiheit gelangst. Das Ganze beginnt bei einem guten, funktionierenden Zeitmanagement, aber das ist eigentlich nur der Anfang. Es geht letztlich darum, Klarheit und Fokus zu gewinnen, damit du mehr aus deiner Zeit und letztendlich aus deinem Leben machen kannst. Bessere Entscheidungen, mehr Freiheit, raus aus dem Hamsterrad.

Wen möchtest Du damit ansprechen?

Ivan Blatter: In erster Linie wende ich mich an Solopreneure, Selbstständige und Unternehmer, also an Leute, die überhaupt Spielraum haben, um Veränderungen tatsächlich vorzunehmen. Und das gelingt auch! Denn ich bin davon überzeugt, dass wir in der Regel mehr Spielraum haben, als wir denken.

Warum machst Du den Podcast?

Ivan Blatter: Angefangen habe ich am 15. Januar 2013 und es war zuerst mal ein Experiment, denn ich probiere gerne neue Dinge aus. Ich wollte mehr Menschen erreichen und sah auch das Potential eines Podcasts als Marketing-Instrument. Die Rechnung ist aufgegangen. Mit meinem Podcast kann ich meine Gedanken rund um Zeitmanagement mit vielen Menschen teilen. Die Zeit ist etwas Kostbares und es wäre schade, würden wir sie nicht sinnvoll nutzen. Mit dem Podcast lande ich direkt in den Köpfen der Leute. Es ist schön, wenn ich auf diesem Weg etwas auslösen kann. Die Rückmeldungen zeigen, dass mir das für viele Zuhörer:innen auch gelingt.

Welche Frequenz hat Dein Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Ivan Blatter: Mein Podcast erscheint einmal pro Woche, jeweils am Samstag. Eine Folge dauert zwischen 15 und 35 Minuten.

Kommen bei Dir Gäste zu Wort?

Ivan Blatter: Hin und wieder ja. Wenn ich ein Thema, das zu Zeit- und Selbstmanagement passt, nicht selbst abdecken kann, hole ich mir gerne Experten ins Gespräch. Die meisten Folgen sind aber Solo-Folgen.

Und was ist Dein Lieblings-Podcast?

Ivan Blatter: Das wechselt immer wieder. Momentan höre ich sehr gerne „Focused“ von David Sparks und Mike Schmitz.

Als ich vor über 10 Jahren anfing, Podcasts zu hören, gab es nur wenige gute deutsche Podcasts. Das hat zur Folge, dass ich bis heute fast ausschließlich englische Podcasts höre.

Kaizen 2 go

Götz, worum dreht sich Dein Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Götz Müller: Alles rund um Geschäftsprozesse und deren Verbesserung. Prozesse definiere ich dabei als die Kombination aus Kommunikation und Verhalten. Spätestens seit Watzlawik wissen wir, dass nicht-kommunizieren nicht geht und mit nicht-verhalten ist es im Grund genauso. Damit ist jeder davon betroffen, egal ob man ein Bewusstsein dafür hat oder nicht (wie bei Schwerkraft, Elektrizität u. ä.). Die Verortung der Geschäftsprozesse darf dabei auch den klassisch-betrieblichen Kontext verlassen und in den Non-Profit- oder privaten Sektor driften.

Wen möchtest Du damit ansprechen?

Götz Müller: Alle, die sich für eben genannten Themen interessieren, insbesondere natürlich die, die dabei die Assoziation zu Lean & Co. haben, typischerweise in ihrem beruflichen, geschäftlichen, privaten Kontext.

Warum machst Du den Podcast?

Götz Müller: Weil ich auch immer noch etwas dazulernen kann und ich Einblicke bekomme, die sonst manchmal nicht so einfach möglich sind.

Welche Frequenz hat Dein Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Götz Müller: Idealerweise wöchentlich (wenn ich Gesprächspartner habe), etwa 30-45 min.

Kommen bei Dir Gäste zu Wort?

Götz Müller: Mein Podcast basiert fast ausschließlich auf Gesprächsepisoden.

Und was ist Dein Lieblings-Podcast?

Götz Müller: Der Podcast der „Gemba-Academy“ (aktuell deutlich über 400 Episoden), der ebenfalls ein breites Spektrum rund um Lean, Kaizen & Co. abdeckt.

Positioniert! – Systemischer Talk und Unternehmergedanken

Heiko, worum dreht sich Dein Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Heiko Rössel: Das zentrale Thema des Podcasts ist die Positionierung. Die Positionierung wiederum sind die Angebote und Produkte des Unternehmens und die potentielle Zielgruppe, der man diese Lösungen verkaufen möchte. Darum dreht sich letztendlich jedes das Business. Deshalb beschäftige sich der Podcast mit allen Fragen der Businessstrategie, aber auch mit den ganz praktischen Themen der operativen Umsetzung. Eine bunte Mischung spannender Themen rund um´s Business.

Wen möchtest Du damit ansprechen?

Heiko Rössel: Mein Podcast richtet sich vorrangig an Selbstständige, an Unternehmerinnen und Unternehmer und an die, die es noch werden wollen. Aber natürlich sind auch Manager und Führungskräfte eingeladen.

Warum machst Du den Podcast?

Heiko Rössel: Ich war viele Jahre selbst Unternehmer und Vorstand, habe als Unternehmensberater für große Konzerne und Organisationen gearbeitet und bin Lehrbeauftragter an der Hochschule in Aalen. Ich möchte gerne Themen weitergeben, die ich theoretisch lernen und praktisch nutzen konnte. Vor allem möchte ich aber auch eine Bühne für meine vielen Interviewpartner bauen, um die bunte Welt des Business auch wirklich facettenreich darstellen zu können.

Welche Frequenz hat Dein Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Heiko Rössel: Die Episoden dauern ca. 45 Minuten und erscheinen jeden Donnerstag pünktlich um 6 Uhr.

Kommen bei Dir Gäste zu Wort?

Heiko Rössel: Bisher habe ich in jeder Episode tolle Interviewpartner eingeladen, aber vielleicht mache ich auch mal ein paar Episoden allein, wer weiß.

Und was ist Dein Lieblings-Podcast?

Heiko Rössel: Mein Lieblingspodcast ist „Systemisch Denken„. Es ist mein 2. Podcast. Und ja, ich höre mich einfach gern selbst reden… 😉

Scrum meistern

Ralf, worum dreht sich Dein Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Ralf Kruse: Scrum ist ein minimaler Rahmen, der hilft, effektiv die Vorhaben anzugehen, bei denen man mit planvollen Vorgehensweisen an seine Grenzen stößt. Damit man Scrum effektiv für seine Zwecke nutzen kann, ist es entscheidend, Scrum mit den beteiligten Personen passend zum jeweiligen Kontext auszugestalten. Dafür ist es essentiell, die Kernidee von Scrum und seinen einzelnen Elementen zu verstehen, sowie eine Idee zu entwickeln, wie es im Zusammenspiel mit angrenzenden Bereichen funktioniert.

Scrum meistern möchte helfen, genau diese Intentionen hinter Scrum und angrenzender Bereiche besser zu verstehen. Ich möchte den Hörern dabei helfen, Klarheit zu gewinnen, worauf es in der Nutzung von Scrum ankommt und so helfen, Denkanstöße für die Praxis mitzunehmen. Über meine inhaltlichen Impulse hinaus, möchte ich mit dem Podcast den Austausch zu kritischen Themen anstoßen und eine Plattform zum Diskurs bieten, um gemeinsam mehr Klarheit zu gewinnen, worauf es bei Scrum und Agilität wirklich ankommt.

Wen möchtest Du damit ansprechen?

Ralf Kruse: Der Podcast hat drei Gruppen im Fokus:

  • Neulinge, die nach Orientierung suchen, worauf es bei Scrum wirklich ankommt.
  • Praktiker, die nach Inspiration und Denkanstößen suchen.
  • Meine Trainingsteilnehmer, die über den Podcast zugeschnittene inhalte Wiederholung und aufbauende Denkanstöße bekommen.

Warum machst Du den Podcast?

Ralf Kruse: Scrum ist einfach zu verstehen, die Krux liegt aber in der Anwendung und Ausgestaltung in der Praxis.

2018 begegnete mir vermehrt die Aussage, dass das Thema Agilität im Team ja ausreichend behandelt ist und wir uns jetzt relevanteren Themen (Agile Leadership, Skalierung, Product Discovery) widmen sollten. Diese Aussage entsprach aber so garnicht meiner Wahrnehmen aus meinen Begleitungen und Trainings. Gefühlt hatten wir damals genau die Probleme, wie 2010, und haben es einfach nicht geschafft, diese so zu adressieren, dass sie auch nachhaltig gelöst werden.

Zwar habe ich es geschafft, bei meinen Kunden nachhaltige agile Umgebungen aufzubauen. Dabei wurde aber immer wieder deutlich, dass es wichtig ist, Scrum und seine Elemente von ihrer Intention her mit den Leuten in der Umgebung auszugestalten. Genau dieser Aspekt stand für mich zu wenig in Social Media (Twitter und LinkedIn) und auf Community Veranstaltungen im Fokus. Gefühlt wurde hier viel zu viel über Kochrezepte und Symptombehandlung gesprochen.

Mit meinem Podcast möchte ich daher einen fokussierten Zugang zu den Kernideen von Scrum, seinen Elementen und angrenzenden Bereichen, sowie eine Plattform zum Austausch bieten.

Welche Frequenz hat Dein Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Ralf Kruse: Aktuell versuche ich, alle zwei Wochen eine Folge von 30-45 Minuten zu veröffentlichen.

Kommen bei Dir Gäste zu Wort?

Ralf Kruse: Derzeit lade ich mir immer wieder Experten aus angrenzenden Bereichen ein, um mit ihnen im Austausch einen konsolidierten Zugang zu ihrem Thema aus der Perspektive von Scrum und Agilität zu finden.

Wenn es sich anbietet, lade ich mir auch ein Panel von Experten ein, um ein Thema breiter von mehreren Sichten zu behandeln.

In den ersten 50 Folgen habe ich immer aufbauend auf einer inhaltlichen Folge mit einem Experten zur Podcast-Nachlese gesprochen. Das Ziel dahinter war es, die Inhalte um eine Perspektive eines weiteren Experten zu ergänzen.

Mich hat es selbst überrascht, wie viel ich aus dem Austausch mit meinen Gästen lerne. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle Gäste. Ihr wart für diesen Podcast eine unglaubliche Bereicherung!

Und was ist Dein Lieblings-Podcast?

Ralf Kruse:Der ganz formale Wahnsinn“ von Andreas Hermwille und Prof. Stefan Kühl. Ich finde es beeindruckend, wie Andreas Hermwille im lockeren Gespräch zentrale Ansätze der Organisationssoziologe als Orientierung für typische Probleme und Phänomenen, die wir in der Arbeitswelt beobachten, zugänglich macht.

Business Akupunktur

Dierk, worum dreht sich Dein Podcast bzw. was ist das zentrale Thema?

Dierk Söllner: Mein Podcast Business Akupunktur hat den Untertitel „Kleine Nadelstiche für ein lebendiges und erfolgreiches Business“. In meiner Arbeit unterstütze ich Organisationen, Teams sowie Fach- und Führungskräfte gemäß meiner Vision „Menschen und Teams stärken – empathisch und kompetent“.

Mein Podcast soll Menschen helfen, ihre Arbeit besser zu verstehen und die vielen Herausforderungen zu meistern, eben mit Empathie und fachlicher Kompetenz. Der Podcast wird für Menschen produziert, die ihre Eindrücke, Erlebnisse und Fragen bei der Arbeit reflektieren wollen. Ich möchte den Zuhörenden also Ideen, Ansätze und Werkzeuge für die Gestaltung der eigenen Arbeit liefern.

Wen möchtest Du damit ansprechen?

Dierk Söllner: Ich möchte Menschen in Organisationen ansprechen, die verstehen wollen, warum Dinge so laufen, wie sie laufen, und die diesen Lauf der Dinge gestalten wollen. Er ist also für Menschen, die ihre Zeit, die sie bei der Arbeit verbringen, reflektieren wollen. Für Menschen, die über ihre Erfahrungen nachdenken wollen, vielleicht um damit besser umgehen zu können. Vielleicht auch, um in den Diskussionen bei der Arbeit mehr Durchblick zu haben. Ich möchte Ideen, Ansätze und Werkzeuge für die Gestaltung der eigenen Arbeit liefern.

Warum machst Du den Podcast?

Dierk Söllner: Ich liebe meine Arbeit und fühle mich meiner Vision sehr stark verbunden. Und ich liebe Podcasts. Es ist für mich einerseits die Möglichkeit, meine Erfahrungen zu teilen und der Community etwas zurückzugeben. In lockeren Fachgesprächen kann ich so gemeinsam mit den Gästen einiges rüberbringen. Andererseits lerne ich auch in meinem Podcast auch von den Gästen. Ich suche mir fast immer einen Blogbeitrag oder eine andere Veröffentlichung des Gastes als Grundlage für das Gespräch. Ich kann also Nachfragen stellen und mir quasi das Thema nochmal „mündlich“ erklären lassen.

Welche Frequenz hat Dein Podcast und wie lange dauern einzelne Folgen ungefähr?

Dierk Söllner: In meinem Podcast veröffentliche ich monatlich eine neue Episode. Jede Episode dauert ca. 45-60 Minuten. Das hängt im Detail selbstverständlich vom Thema und meinem Gast ab. Ich habe auch schon Episoden mit mehr als einer Stunde produziert. Meine Erfahrung ist, dass es diese Zeit braucht, um ein Thema gut zu besprechen und mit den Gästen eine angenehme sowie vertrauensvolle Atmosphäre aufzubauen. Das Feedback, dass ich dazu erhalte, ist recht eindeutig: Wenn eine Folge gefällt, hört man die auch über eine vergleichsweise längere Dauer.

Kommen bei Dir Gäste zu Wort?

Dierk Söllner: Gäste sind die Basis meines Podcasts! Ich hatte zu Beginn auch geplant, persönliche Folgen nur mit mir zu veröffentlichen. Ich habe dann jedoch einige Rückmeldungen bekommen, die meine Gespräche mit interessanten Gästen viel authentischer fanden. „Da kommst Du so rüber, wie ich Dich auch bei uns hier im Unternehmen erlebe.“ war ein treffender Satz eines meiner Kunden.

Und was ist Dein Lieblings-Podcast?

Dierk Söllner: Ich habe keinen Lieblings-Podcast. Ich höre verschiedene Podcasts zu verschiedenen Themen. Das betrifft sowohl beruflich ausgerichtete als auch eher persönliche Themenfelder. Ich höre einige Podcasts wirklich regelmäßig, andere eher sporadisch oder für kürzere Zeit. Ich entscheide das immer nach Lust und Laune. Ich liebe die unterschiedlichen Formate der Podcasts, d.h. mal eher erklärend mit einer Person, mal lockere Gespräche zu zweit.

Fazit

Kennen Sie schon den einen oder anderen meiner Secret Podcast Champions? Das wäre toll, denn die genannten Podcaster verdienen gehört zu werden. Sind neue Empfehlungen für Sie dabei? Prima. Hören Sie gerne rein und treten Sie gerne mit den Machern in Kontakt. Sie freuen sich bestimmt über Feedback oder Ideen.

 

Hinweise:

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[1] Die Podcast-Definition stammt von der englischen Wikipedia-Seite.

Michael Schenkel hat im t2informatik Blog weitere Beiträge veröffentlicht, u. a. 

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Michael Schenkel
Michael Schenkel

Leiter Marketing, t2informatik GmbH

Michael Schenkel hat ein Herz für Marketing - da passt es gut, dass er bei t2informatik für das Thema Marketing zuständig ist. Er bloggt gerne, mag Perspektivwechsel und versucht in einer Zeit, in der vielfach von der sinkenden Aufmerksamkeitsspanne von Menschen gesprochen wird, nützliche Informationen - bspw. hier im Blog - anzubieten. Wenn Sie Lust haben, verabreden Sie sich mit ihm auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen mit ihm; mit Sicherheit freut er sich darauf!