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XYZ-Analyse

Klassifizierung von Artikeln nach Verbrauch

Die XYZ-Analyse ist ein Verfahren in der Betriebswirtschaftslehre bzw. der Materialwirtschaft, bei der Artikel – also Waren, Güter, Dienstleistungen etc. – nach ihrer Umsatzregelmäßigkeit klassifiziert werden. Die Klassifizierung erfolgt anhand von Verbrauchswerten der Vergangenheit in drei Stufen:

  • X steht für einen konstanten Verbrauch, also für Produkte, die konstant verkauft, genutzt oder verbraucht werden.
  • Y steht für einen stark schwankenden Verbrauch, also bspw. für Produkte, die saisonal, in einem Trend oder Boom oder zu einem Event am häufigsten verkauft, genutzt oder verbraucht werden.
  • Z steht für einen unregelmäßigen Verbrauch.

Wichtig sind die Erkenntnisse der XYZ-Analyse – die auch als RSU-Analyse für regelmäßig, saisonal, unregelmäßig bezeichnet wird – für die Planung der Lagerhaltung, für die rechtzeitige Produktion von Artikeln oder die Beschaffung von Waren. Berechnet werden die Klassen mithilfe eines Variationskoeffizienten, der sich aus dem Mittelwert des Verbrauches und einer Standardabweichung ergibt. Für X wird meist ein Variationskoeffizient von 0 bis 25%, für Y zwischen 25% und bis einschließlich 50%, und für Z über 50% verwendet. Zusätzlich bietet es sich an, bei der XYZ-Analyse das Entnahmeverhalten über die Zeit (wie häufig werden Artikel in einem festgelegten Zeitrahmen verkauft, genutzt oder verbraucht) und hinsichtlich der Mengentreue – wie hoch war der Verbrauch pro Artikelabruf – zu kombinieren. Daraus können sich Aussagen wie X-X (die Waren werden regelmäßig in gleichbleibenden Mengen verbraucht) oder X-Y (die Waren werden regelmäßig mit stark schwankenden Mengen verbraucht) treffen.

Die XYZ-Analyse wird auch in Kombination mit der ABC-Analyse durchgeführt.

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