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Verhaltensdiagramm

Veränderungen zur Laufzeit modellieren

In einem Verhaltensdiagramm werden einzelne Aspekte eines Systems und deren Veränderungen zur Laufzeit visualisiert. Ein Verhaltensdiagramm soll damit Klarheit bspw. über interne Abläufe, Geschäftsprozesse oder das Zusammenwirken verschiedener Systeme schaffen. Je nach verwendetem Diagramm wird ein ausgewählter Aspekt beleuchtet. In der Unified Modeling Language (UML) werden Objekte modelliert, die ihre Zustände durch Verhalten ändern können. Grundsätzlich unterscheidet die UML zwei unterschiedliche Verhaltensspezifikationen:

  • Comon Behaviors Model – auch als Aufrufmodel bezeichnet
  • Communication Model – oder auf Deutsch: das Kommunikationsmodell

Beim Comon Behaviors Model wird das grundsätzliche Auftreten von Verhalten „BehaviorPerformance“ – also Ausführungsverhalten – genannt. Jedes Verhalten wird von einem Objekt in der Rolle des „Invokers“ angestoßen. Aus der Interaktion der beteiligten Objekte resultiert das „BehaviorEmergence“.

Das Kommunikationsmodell unterscheidet Sender und Empfänger. Das Sendeereignis ist ein „InvokerEvent“ und das Empfängerereignis ist das „ReceivingEvent“. Als Ergebnis eines Sendeereignisses steht ein „RequestObject“ zur Verfügung, das zum Empfänger übertragen wird. Trifft es beim Empfänger ein, verursacht es dort ein Empfängerereignis, das ein Verhalten initiieren kann.

Folgende Verhaltensdiagramme kennt die UML:

Mit Ausnahme des Interaktionsdiagramms, das es in der Systems Modeling Language (SysML) nicht gibt, verwendet die SysML dieselben Verhaltensdiagramme. Neben den Verhaltensdiagrammen existieren in der UML als auch in der SysML sogenannte Strukturdiagramme.

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