Prädikat: Wirklich wunderbar!

von | 08.12.2022

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“ – Walt Disney

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ – Heinrich Heine

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“ – Helen Hayes

Lesen gilt als die zweitschönste Sache der Welt. Auch wenn mir nicht klar ist, was die schönste Sache sein soll, möchte ich gerne wieder einige wirklich wunderbare Bücher empfehlen. Dieses Mal von und mit Julia Collard und Sven Schnitzler, Christian Obad, Jule Jankowski, Stephanie Selmer, Janine Tychsen, Katharina Boguslawski, Christine Radomsky und Stephanie Borgert.

Rethinking HR

32 Impulse für innovative Personalarbeit

Julia Collard und Sven Schnitzler

Rethinking HR - Julia Collard und Sven Schnitzler

Julia und Sven, worum geht’s in Eurem Buch?

Julia: Es geht um die „Arbeits-Lebensreise“ von Menschen aus ganz vielen unterschiedlichen Perspektiven. Von der Berufswahl bis zum Offboarding. Es war eine spontane Social-Media-Idee – die Frage von Julia Wieland auf Twitter nach aktuellen HR Büchern hat uns animiert zu einer Blogparade bzw. einem Buchsprint aufzurufen.

Über Bernd Slaghuis haben wir die Connection zu Haufe bekommen und zwischen Oktober und Weihnachten 2020 – quasi mitten im 2. Corona Lockdown – sind die Inhalte eingetrudelt.

Für wen habt ihr das Buch geschrieben?

Sven: Ich würde die Frage umformulieren: Nicht für wen, sondern mit wem? Immerhin sind es 40 Autor:innen geworden, die aus den unterschiedlichsten Perspektiven ihren Blick auf die Ressource Mensch geworfen haben. Vor allem aber aus ihrer eigenen als eine solche „Ressource“. Herausgekommen ist eine Art HR Customer Journey. Beim besten Willen keine Gebrauchsanleitung für Mensch und People Business, aber vielleicht ein paar Impulse, die uns helfen, uns gegenseitig besser zu verstehen und endlich wirklich Menschen in den Fokus zu stellen.

Und warum habt ihr es geschrieben?

Julia: Es hat sich uns ja quasi aufgedrängt! 😉

Spaß! Wir fanden es wirklich spannend, diese verschiedenen Bausteine zusammenzusetzen. Eigentlich waren wir „nur“ Dienstleister in dem Prozess, aber das Verbinden der einzelnen Perspektiven fühlt sich ein bisschen wie Brückenbauen an.

Wenn es also um das „Warum“ geht (als Marketingmenschen mögen wir ja dieses „Why“😊):

  • Wir fanden es spannend diese ganzen Bausteine zusammenzusetzen. An sich waren wir „nur“ Dienstleister in dem Prozess und vielleicht ein bisschen Brückenbauer beim Verbinden der einzelnen Stories.
  • Weil es in der Form einzigartig ist. Da sind wir mal ganz unbescheiden. 😎
  • Weil HR viel mehr ist als Personalmanagement im Unternehmen; weil sich bestimmt jede:r an der einen oder andere Stelle wiederfindet.
  • Und weil es etwas „mit Menschen“ ist. Es verfolgt keinen Trend und setzt doch einen Trend – nämlich den hin zum Zuhören, was Menschen für Geschichten zu erzählen haben und erleben wollen. „Teil Deine Story“ ist unser Slogan – und besser hätte der Aufruf zu #RethinkingHR nicht lauten können!

Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Buch „Rethinking HR“.

33 Workhacks

Einfache Tipps für produktivere Arbeit und weniger Stress

Christian Obad

33 Workhacks - Christian Obad

Christian, worum geht es in Deinem Buch?

Christian: Es geht um die ganz banale Frage, wie wir unsere Arbeitseffektivität erhöhen und Stress bei der Arbeit reduzieren können.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Christian: Ich unterstütze Unternehmen und Teams dabei, sich für die Zukunft aufzustellen. Da geht es darum, am System zu arbeiten und das muss während des laufenden Betriebs erfolgen. Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass die Teams aber bereits so überlastet sind, dass für diese wichtige, auf die Zukunft gerichtete Arbeit keine Kapazität mehr haben. Arbeitsüberlastung und Arbeitsverdichtung ist oft das Stichwort. Darum ist oft ein erster Schritt, zu schauen, wie man Kapazität freimacht für diese Arbeit.

Und selbstverständlich gibt es eine Unzahl von Literatur zu diesen Themen und trotzdem taucht immer wieder das gleiche Problem auf. Offensichtlich sind viele der Modelle zu groß und komplex, besonders für Menschen, die ohnehin schon am Limit sind. Mein Ziel war es deshalb, die effektivsten Tipps zusammenzustellen und so aufzubereiten, dass sie wirklich schnell und einfach ausprobiert werden können. Aber immer nur ein Hack auf einmal! Und mit jedem angewendeten Tipp verbessert sich die Lage in kleinen Schritten – für einen ganz persönlich und fürs Team. Dann bleibt auch wieder Zeit für die wichtigen Zukunftsfragen.

Und wer sollte das Buch lesen?

Christian: Das Buch ist für arbeitende Menschen, die das Gefühl haben, am Limit zu sein oder in ihrer Arbeit nicht richtig voranzukommen. Beim Schreiben hatte ich Büromenschen vor Augen, aber inzwischen habe ich auch schon Rückmeldungen aus anderen Bereichen, dass das Buch nützlich ist.

Dabei ist eines aber wichtig: Lesen nutzt nix. Die einzelnen, kleinen Workhacks sind einfach umzusetzen und nur wer bereit ist sie auch auszuprobieren und anzuwenden, hat die Chance auf Verbesserung. Darum gibt es zu jedem Tipp auch eine Reflexionsseite zum Ausfüllen. Also eher ein Arbeitsbuch als ein Lesebuch.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Buch „33 Workhacks“.

Zwischen Alt und Neu liegt Gut

Wie wir mit GOOD WORK eine zukunftsfähige Arbeitskultur gestalten können, ohne alles neu machen zu müssen

Jule Jankowski

Zwischen Alt und Neu liegt Gut - Jule Jankowski

Jule, worum geht es in Deinem Buch?

Jule: Es geht um einen konstruktiven und konkreten Blick auf gute Zusammenarbeit und darum, wie diese Zusammenarbeit gelingen kann, ohne alles neu machen zu müssen.

In meiner Beobachtung fremdeln nicht wenige Menschen mit dem Begriff „new work“. So lange schon wird unter dem Label „neu“ eine programmatische Setzung diskutiert, die logischerweise irgendwann nicht mehr neu sein kann. Und so verkommt dieser wertvolle Gedanke zu einem leeren Eigennamen. Das ist schade. Die Erkenntnisse aus dem Buch stammen u.a. aus meiner Lernchronik in Podcastform mit dem Namen GOOD WORK. In über 140 Folgen habe ich die spezifischen Veränderungen der vergangenen gut zwei Jahre in Gesprächen mit Vordenkern und Menschen aus der Mitte der Arbeitswelt strukturiert festgehalten, untersucht und zu einem Resümee zusammengefasst. Das Ergebnis davon sind u.a. fünf GOOD WORK Prinzipien. Sie bilden das innere Gerüst des Buches.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Jule: Die abrupte Remotisierung unserer sogenannten Wissensgesellschaft – ausgelöst durch die Pandemie – war für mich Anlass, mitzuschreiben und festzuhalten, was wir auf individueller und organisationaler Ebene gerade an Lernerkenntnissen sammeln. Im März 2020 bin ich meiner intuitiven Vermutung gefolgt, dass uns eine unwiederbringliche Transformation von Zusammenarbeitsformen ins Haus steht. Als gebürtige Sozialforscherin konnte ich gar nicht anders, als genau hinzuschauen und Schlüsse daraus zu ziehen. Diese Lernerkenntnisse sollten wir dringend nutzbringend anwenden. Denn wir sehen gerade: Die Krisen geben sich die Klinke in die Hand.

Und wer sollte das Buch lesen?

Jule: Alle, die sich ernsthaft für die Zukunftsfähigkeit unserer Arbeit HEUTE einsetzen und engagieren möchten. Es wird derzeit viel über die Zukunft der Arbeit orakelt. Zukunftsfähigkeit – in Abgrenzung dazu – ist eine Handlungsperspektive der Gegenwart. Wer immer in sich ein gewisses Unbehagen, eine natürliche Skepsis gegenüber modischen Verheißungen spürt und lieber zum wesentlichen Kern vordringt, wird Freude am Lesen von „Zwischen Alt und Neu liegt Gut“ haben. Es ist ein glühendes Plädoyer für die Wesentlichkeit.

Kleines GOODIE: Im Buch werden einige der Stimmen aus dem Podcast nochmals lebendig, als Zitat und als direkten Link zur entsprechenden Podcastfolge. Außerdem enthält jedes Kapitel zu den fünf GOOD WORK Prinzipien ein ganzes Set an Reflexionsfragen.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Buch „Zwischen Alt und Neu liegt Gut“.

Change Storys

Storytelling in Veränderungsprozessen

Stephanie Selmer

Change Storys - Stephanie Selmer

Stephanie, worum geht es in Deinem Buch?

Stephanie: Neben dem, was der Titel schon verrät, geht es um gute Veränderungskommunikation. Change Projekte setzen noch immer zu häufig auf Zahlen, Daten und Fakten und versuchen so, Menschen auf der emotionalen Ebene von einer Veränderung zu überzeugen. In meinem Buch zeige ich, wie man Change Kommunikation über Storytelling aufbauen und damit stark auf die emotionale Seite zielen kann.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Stephanie: Storytelling ist in Marketing und Vertrieb sehr präsent und wird wie eine Geheimwaffe gehandelt. Viele Change-Verantwortliche haben das schon längst erkannt und wollen Storytelling für die Kommunikation in ihren Projekten nutzen. Allerdings stehen sie immer wieder vor den gleichen Problemen und Fragen:

  • Ist eine Change Story besser eine reale oder eine erfundene Geschichte?
  • Was brauche ich überhaupt und wie fange ich an, alle Informationen zu sammeln?
  • Und wie kann ich sicher sein, dass ich nichts übersehen habe und später nicht mit der ganzen Story umschwenken muss?

Für Storytelling in Change Projekten gibt es häufig genau einen Versuch, und der soll passen. Ich habe so selbst einige Kommunikationen in den Sand gesetzt und weiß, unter welchem Druck man in dieser Situation steht. Manchmal gab es Momente, in denen ich mir gewünscht habe, es lieber nicht versucht zu haben.

Mit meinem Buch möchte ich Change-Verantwortlichen einen Leitfaden und damit auch eine Sicherheit geben. Sie sollen wissen, worauf sie sich einlassen, sollen gut gerüstet mit der Entwicklung ihrer Change Story starten und sie ein ganzes Projekt lang nutzen können.

Und wer sollte das Buch lesen?

Stephanie: Jeder, der sich schon einmal gewünscht hat oder wünscht, dass es in der Change Kommunikation weniger um Zahlen, Daten und Fakten geht.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Buch „Change Storys“.

Frauen, geht in Führung!

90 Tage Führungsmuskeltraining

Janine Tychsen

Frauen, geht in Führung - Janine Tychsen

Janine, worum geht es in Deinem Buch?

Janine: Mein Buch richtet sich aus zwei Gründen an Frauen: Erstens bin ich selbst eine Frau mit der wunderbaren Gabe, Emotionen und Energien anderer Frauen ungefiltert zu empfangen, einzuordnen und in positive Umlaufbahnen zu lenken. Zweitens habe ich in meinen 45 Lebensjahren so ziemlich jeden „weiblichen Führungsschmerz“ im Innen und im Außen durchlebt und kann Frauen dort abholen, wo sie gerade stehen.

Kernstück des Buches sind meine langjährig erprobten Coachingwerkzeuge, die ich in voller Ausführlichkeit teile. So können Lesende in ihrem Tempo mit und an sich arbeiten. On Top habe ich zehn Frauen des öffentlichen Lebens interviewt, um meine Selbst-Führungserfahrungen zu unterstreichen. Von Tatjana Kiel, Simone Menne über Fränzi Kühne, Verena Pausder hin zu Claudia Kessler, Karin Heinzl und weiteren tollen Frauen zieht sich diese eine Message durch mein Buch und unser aller Leben: Du bist nicht alleine!

Meiner Erfahrung nach steckt in jeder Frau eine Führungspersönlichkeit. „Frauen, geht in Führung!“ kann eine Lösungsstrategie und eine verlässliche Lebens- und Karrierebegleitung sein. Der erste Buchteil „Du bist gut genug – Du weißt es nur noch nicht“ legt das Fundament für eine solide Selbstführung. Im zweiten Buchteil „Loslassen – Neuausrichten – Auftauchen“ geht es um unterschiedlichste Facetten von Führung und das Entwickeln von persönlichen Antworten. Und der dritte Buchteil ist die Königsklasse der Führung: „Be a leader – not a boss“. Führen als Vorbild ist die Konsequenz einer soliden Selbstführung und einer klaren, authentischen Führung, die wirkt, bewegt und verändert.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Janine: Das Buch ist mein Appell an jede Frau, sich mit ihren Ängsten, Zweifeln, ihren Stärken, Werten und Einzigartigkeiten auseinanderzusetzen. Die Selbstcoaching-Übungen führen Frauen zurück in ihre Kraft, in ihr wahrhaftiges Sein. Die Energie des Buches macht es leichter, das Leben und die Karriere selbstbestimmt, kreativ und unangepasst zu gestalten.

Ich war selbst über 20 Jahre in Wirtschaft und Wissenschaft tätig – viele Jahre davon in führenden Positionen. Für diese steile Lernkurve habe ich mich bewusst entschieden. Doch als ich immer und immer wieder an die berühmte gläserne Decke stieß, folgte der mutigste Schritt meines Lebens: Ich gab die Sicherheit der Konzernwelt auf, um ICH zu werden. Gezogen wurde ich von einer starken Mission: Jede Frau zu ermutigen, sich selbst und andere mit Persönlichkeit zu führen: Mit allen Ecken und Kanten. In aller Schönheit und Unbequemlichkeit. Mit allen Möglichkeiten. Selbstbestimmt, kreativ und unangepasst.

Und wer sollte das Buch lesen?

Janine: Mein Buch ist nicht nur für Frauen in Führungspositionen geeignet. Ich habe es für jede Frau geschrieben, die wieder stärker an sich, ihre Fähigkeiten und ihre Wirkung glauben möchte. Inner Work First ist die Devise als Foundation für persönliche Erfüllung und beruflichen Erfolg. Lesen sollten das Buch Frauen, die sich von meiner Energie, meinen Worten und meinem Sein angesprochen fühlen. Doch Obacht: Es birgt ein gewisses Risiko, denn Leserinnen werden sich selbst besser kennenlernen und vielleicht Dinge aufdecken, die sie bisher nicht sehen wollten. Aus meiner Sicht lohnt sich dieser Mut auf jeden Fall!

Hier finden Sie weitere Informationen über das Buch „Frauen, geht in Führung“.

Dein kreativer Avatar

Wie du innovative Ideen generierst und andere von ihnen überzeugst

Katharina Boguslawski

Dein kreativer Avatar - Katharina Boguslawski

Katharina, worum geht es in deinem Buch?

Katharina: Der unterhaltsame Kreativ-Ratgeber DEIN KREATIVER AVATAR zeigt, wie du innovative Ideen generierst und andere von ihnen überzeugst. Es ist ein Zauberkasten an Methoden, die uns Menschen ermutigen und befähigen unsere wertvollen Ideen in die Welt zu tragen.

Am Ende dieses Buchs weißt du, wie du

  • dich mit Ideenmut erfüllst,
  • Ideen gemütlich im Alltag generierst,
  • Brainstormings mit Kreativitätsmethoden meisterst,
  • Skeptiker von deinen Einfällen überzeugst und
  • in einer kreativen Teamarbeit glänzt.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Katharina: Ich habe ein Buch geschrieben, wie ich es über Kreativität gern gelesen hätte: von der Wissenschaft über den Geistesblitz im Alltag über analytische Kreativitätsmethoden bis hin zum Ideenpitch vor dem Chef. Und das Ganze unterhaltsam geschrieben mit Abbildungen, Selbsttests, Quizzen, …

Nur so gewinnen wir Spaß an Kreativität im Job und erarbeiten Ideen, die unsere Welt sicherer und schöner machen.

Und wer sollte das Buch lesen?

Katharina: Das Buch sollten Berufseinsteiger lesen, damit sie vom ersten Tag an mit Ideen auf Knopfdruck vor den Augen ihres Chefs und ihrer Kollegen glänzen. Und genauso sollten ambitionierte Gruppenleiter unter Innovationsdruck das Buch lesen, damit sie sich für die Firma unersetzlich machen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Buch „Dein kreativer Avatar“.

Willkommen in der Welt der Digital Natives

Wie Sie als erfahrene Arbeitskraft Ihre Stärken ausspielen

Christine Radomsky

Willkommen in der Welt der Digital Natives - Christine Radomsky

Christine, worum geht es in Deinem Buch?

Christine: Mein Buch soll berufserfahrene Menschen ermutigen und befähigen, den digitalen Wandel zu verstehen und wichtige Zukunfts-Kompetenzen auszubauen.

Teil 1 entführt sie zu einer Reise durch die digitale Transformation der Arbeitswelt: Welche neuen Technologien sind wichtig und wozu sind sie gut? Wie verändern sich Zusammenarbeit, Führung und Organisation? Welche Kompetenzen brauchen Fachkräfte in der neuen Arbeitswelt?

Teil 2 lädt sie ein, ihren persönlichen Weg zu mehr Digital- und Zukunftskompetenz zu erkunden. Dabei geht es um selbstbestimmtes Lernen mit digitalen Ressourcen, Vernetzung, „Selbstmarketing“ und neue Karrierestrategien. Wer mag, setzt sich schon beim Lesen ein konkretes Kompetenz- oder Karriereziel. Selbstcoaching-Fragen helfen bei der Umsetzung.

So ausgerüstet, können Berufserfahrene nicht nur beim Thema Digitalisierung mitreden, sondern auch Veränderungen am Arbeitsplatz leichter meistern und mitgestalten.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Christine: Ganz ehrlich? Mich nerven die ständigen Klagen über den „Fachkräftemangel“. Wenn es ihn gibt – warum leisten wir uns dann, das wertvolle Potenzial der Berufserfahrenen in der digitalen Transformation weitgehend zu ignorieren? Geht es um neue, attraktive Aufgaben, sprechen viele Führungskräfte und Personalverantwortliche am liebsten „Digital Natives“ an. Weil Berufserfahrene dabei oft im Schatten stehen, sollten sie selbstbewusst Weiterbildung und Entwicklungschancen einfordern. Das geht am besten, wenn man sich in der digitalen Transformation auskennt und weiß, welche Stärken man in sie einbringen kann und möchte.

Mir liegt am Herzen, dass berufserfahrene Angestellte die Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz mitgestalten und sich attraktive, zukunftsfähige Tätigkeiten erschließen. Denn schließlich besitzen „alte Hasen“ wertvolle Stärken, die sich gut mit der digitalen Unbekümmertheit der Jüngeren ergänzen. Außerdem eine große Lernfähigkeit, Neugier und Gestaltungswillen. Wer noch dazu seine „digitale Fitness“ ausbaut, hat einfach mehr Möglichkeiten in der neuen Arbeitswelt. Dabei soll das Buch helfen.

Und wer sollte das Buch lesen?

Christine: Von diesem Buch profitieren erfahrene, neugierige und lernbereite Fachkräfte am meisten. Genauer: Frauen und Männer, die bereits jahrelange Erfahrungen im Beruf haben und sich nun fit für die digitale Transformation machen wollen. Ganz gleich, ob sie „nur“ souveräner in ihrem Job werden wollen oder eine neue berufliche Herausforderung suchen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Buch „Willkommen in der Welt der Digital Natives“.

Erfolg ist ein Mannschaftssport

Das Playbook für mehr Selbstorganisation im Unternehmen

Stephanie Borgert

Erfolg ist ein Mannschaftssport - Stephanie Borgert

Stephanie, worum geht es in Deinem Buch?

Stephanie: Kaum ein Unternehmen, dass sich nicht in einer „agilen Transformation“ befindet. Weg von starren Hierarchien, hin zu New Work versprechen die vorgedachten Modelle und Methoden oftmals kreative, begeisterte Mitarbeitende und langfristigen Erfolg. Die Realität zeichnet ein anderes Bild. Viele agile Initiativen sind längst als gescheitert erklärt und in der operativen Geschäftshektik untergegangen. Vermeintlich. Denn Agilität wird heute noch zu oberflächlich und auf die Methodiken reduziert betrachtet. Und so treffen erweiterte Verantwortung der Teams auf Gruppendynamik und „moderne“ Führung auf alte Menschenbilder. Die Organisationen und damit die Menschen darin sind nicht vorbereitet auf das hohe Maß an „Zwischenmenschlichem“, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen, wenn die das starre Korsett von Vorgaben, Prozessen und Kontrolle aufschneiden.

Mit diesem Buch liefere ich Wissen und gebe Sicherheit für den Weg in eine agile Organisation. Ich greife darin Problemstellungen und offene Fragen aus der Praxis auf und beantwortet sie so knackig wie möglich und so ausführlich wie nötig. So geht es beispielsweise um Positionen in einem Team und ihre Wirkungen, das ICH im Team, die Regulation von Konflikten, die Reflexion des eigenen Verständnisses von „Organisieren“ und Provokationen zum Thema Führung. Es ist ein Arbeitsbuch voller Interventionen, philosophischer Einheiten und Reflexionen.

Warum hast Du das Buch geschrieben?

Stephanie: In den vielen Jahren meiner Arbeit mit agilen Teams, agilen Transformationen und Maßnahmen, habe ich immer wieder festgestellt, dass den Teams und damit auch den Menschen einiges an Vorbereitung fehlt. Wie gehen wir mit Konflikten um, wenn nicht mehr ein Vorgesetzter sie für uns reguliert? Wie ist es um Macht in unserem Team bestellt? Je mehr Selbstbestimmung, desto mehr muss jedes Team selbst aushandeln. Eine Sammlung grundlegender Aspekte dazu will ich mit dem Buch beitragen und so hilfreiche Gedanken und Impulse leisten.

Und wer sollte das Buch lesen?

Stephanie: Im Prinzip jeder Mensch, der mit anderen zusammenarbeitet. Der Fokus liegt jedoch auf „mehr Selbstorganisation“ und den Wirkungen, die daraus entstehen. Das macht das Buch vor allem sinnhaft für Menschen, die Transformationen andenken, daran oder auch darin mitwirken. Menschen, die keine Lust haben über ihr eigenes Denken nachzudenken, sollten daher auch das Buch nicht anfangen.

Hier finden Sie weitere Information zu dem Buch „Erfolg ist ein Mannschaftssport“.

Was finden Sie wirklich wunderbar?

Natürlich gehen die Meinungen auseinander, was „wirklich wunderbar“ ist. Manche werden diesen Beitrag wunderbar finden, andere möglicherweise nicht. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, was Menschen zum Bücherschreiben bewegt. Insbesondere die damit einhergehenden Begründungen verleihen dem Ganzen eine individuelle Note. Und das verdient aus meiner Sicht genau ein Prädikat: Wirklich wunderbar!

 

Hinweise:

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Michael Schenkel
Michael Schenkel

Leiter Marketing, t2informatik GmbH

Michael Schenkel hat ein Herz für Marketing - da passt es gut, dass er bei t2informatik für das Thema Marketing zuständig ist. Er bloggt gerne, mag Perspektivwechsel und versucht in einer Zeit, in der vielfach von der sinkenden Aufmerksamkeitsspanne von Menschen gesprochen wird, nützliche Informationen - bspw. hier im Blog - anzubieten. Wenn Sie Lust haben, verabreden Sie sich mit ihm auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen mit ihm; mit Sicherheit freut er sich darauf!