Blogparade: KI und mein Job
Inhaltsverzeichnis zum Aufklappen
So können Sie bei der Blogparade mitmachen
Bereits eingereichte Geschichten:
Nadine Pedro – Gedankensprünge zu KI im Marketing
Maik Pfingsten – KI im Ingenieurbüro
Beate Mader – KI und Nachhaltigkeit
Doris Schuppe – Prinzip Hoffnung
Olaf Keser-Wagner – Wesen der KI
Barbara Hilgert – Beziehungen im digitalen Zeitalter
Dominic Franck – KI in der Pharma-Branche
Daniel Dubbel – Beschleunigst du dein Team mit KI gegen die Wand?
Bernd Rützel – Der offizielle Zwillingsprompt
Eine Blogparade mit ehrlichen Geschichten über künstliche Intelligenz im Berufsalltag
„Eine Blogparade? Ist das nicht etwas aus der Zeit gefallen?“ – das war die Reaktion einer Freundin, als ich ihr von meiner Idee erzählte.
„Ja, ist es. Und gleichzeitig ist es ein tolles Format, um verschiedene Perspektiven zu einem aktuellen Thema zu sammeln.“ – war meine Antwort.
Kein Algorithmus kuratiert die Beiträge, kein Redaktionsteam glättet die Kanten. Nur Menschen, die schreiben, was sie wirklich erleben. Ich finde, es ist einen Versuch wert.
Und welches Thema verdient das gerade mehr als dieses: Künstliche Intelligenz und die Frage, was sie mit unserer Arbeit und mit uns macht.
Ihre Geschichte zählt
KI ist bei vielen Menschen bereits im Arbeitsalltag angekommen. Wie dieser Alltag jedoch konkret aussieht, ist von Mensch zu Mensch, von Beruf zu Beruf völlig verschieden.
Vielleicht arbeiten Sie als Grafikdesignerin, sind jeden Tag mit neuen Möglichkeiten konfrontiert und spüren, wie die Frage nach Ihrer beruflichen Existenzberechtigung immer lauter wird. Möglicherweise arbeiten Sie als Projektleiter und versuchen, Ihre jahrelange Expertise bei der Planung mit einer generativen KI einzubringen. Unter Umständen sind Sie Softwareentwicklerin und verzweifeln daran, 5.000 Zeilen automatisch generierten Code auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Vielleicht sind Sie Anforderungsanalyst und versuchen, die blinden Flecken in KI-generierten Dokumenten zu identifizieren. Oder Sie sind Vertriebsleiterin, wollten Ihr Team von administrativen Aufgaben entlasten und fühlen sich heute manchmal wie eine Beifahrerin in einem fremdgesteuerten System.
All diese Geschichten interessieren nicht nur mich. Sie interessieren Kolleginnen und Kollegen, Betroffene und Verantwortliche, alle, die selbst mitten in diesem Wandel stecken und wissen wollen: Wie geht es anderen damit? Wie gelingen die ersten Schritte und was sind wichtige Erkenntnisse? Wer hat Probleme und wer sieht welche Chancen?
So können Sie bei der Blogparade mitmachen
Die Regeln sind einfach: Schreiben Sie einen eigenen Beitrag über Ihre persönlichen Erfahrungen mit KI im Berufsalltag. Ob auf Ihrem eigenen Blog oder als LinkedIn-Artikel – beides ist willkommen. Der Beitrag sollte mindestens 300 Wörter umfassen und kann auf Deutsch oder Englisch verfasst sein. Idealerweise verlinken Sie Ihren Beitrag mit diesem Aufruf, sodass mehr Leute die Chance haben, von verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen zu profitieren.
Schicken Sie den Link zu Ihrem Beitrag per E-Mail an internet@t2informatik.de. Gerne mit Titel und zwei, drei Sätzen dazu, wer Sie sind und was Sie beruflich machen. Einsendeschluss ist der 24. Juli 2026 um 12:00 Uhr.
Alle eingereichten Beiträge werde ich hier in der Reihenfolge der eingegangenen Benachrichtigungen mit einem kurzen Teaser vorstellen und verlinken. Und anschließend mit unserem beliebten Newsletter bewerben.
Los geht’s mit bereits eingereichten Beiträgen:
Nadine Pedro – Gedankensprünge zu KI im Marketing
Nadine Pedro ist B2B-Marketing-Expertin, Digital-Nerd und Problemlöserin mit einem Händchen für gute Ideen, klare Worte und Dinge, die wirklich funktionieren. Sie mag es strategisch, pragmatisch und ohne Buzzword-Bingo, dafür mit Kopf, Humor und einem kleinen bisschen Chaos.
Nadine beschreibt in ihrem Beitrag die Ambivalenz zwischen Erleichterung durch Automatisierung und Wut über seelenlose KI-Texte, zwischen Kontrollverlust und der Gewissheit „Ich bin die Variable“, zwischen mehr Output und gutem Marketing.
→ Zum Beitrag „Gedankensprünge zu KI im Marketing“ auf LinkedIn
Maik Pfingsten – KI im Ingenieurbüro: Eine Dienstleistung mit Agenten skalieren – geht das?
Maik Pfingsten war viele Jahre als Troubleshooter aktiv, der internationale Entwicklungsprojekte gerettet hat, bevor er sein eigenes Servicegeschäft systematisierte und verkaufte. Heute ist er auf das Thema Productized Services spezialisiert, also darauf, Beratungs- und Ingenieurleistungen in standardisierte, skalierbare Angebote zu verwandeln.
Maik beschreibt in seinem Beitrag das Experiment, eine klassische Ingenieurdienstleistung – die Erstellung von Lastenheften – mit spezialisierten KI-Agenten zu skalieren. Seine Kernerkenntnis: Nicht alles lässt sich automatisieren, aber wer einzelne Arbeitsschritte gezielt identifiziert und mit klaren Master-Prompts ausstattet, kommt überraschend weit.
Beate Mader – KI und Nachhaltigkeit
Beate Mader ist als Kommunikationsgenialistin mit ihrer werteorientierten Beratung seit über 20 Jahren selbständig. Zusätzlich betreibt sie seit 2010 den wahrscheinlich ältesten Coworking Space südlich von München in Bad Tölz.
Beate beschreibt ihren bewussten, wohldosierten Umgang mit KI, dem Suchtfaktor, den sie selbst spürt, begegnet sie aktiv. Besonders ihr Blick auf die Nachhaltigkeit sticht heraus: Schon seit den frühen 2020er-Jahren beschäftigt sie sich mit dem Ressourcenverbrauch von Serverfarmen und nutzt KI entsprechend nur als Sparringspartner, während sie Texte, Grafiken und sogar ihre Blog-Audios selbst erstellt.
Doris Schuppe – Prinzip Hoffnung
Doris Schuppe unterstützt als digitale Mentorin dabei, passende Tools, KI und Workflows zu entdecken, denn als Biologin/Informatikerin mit beruflicher Laufbahn in Journalismus, PR und Marketing ist sie mit ‚Digitalien‘ bestens vertraut. Auf Mallorca kann mit ihr im cozy Coworking Space gearbeitet werden.
Doris lebt das „Prinzip Hoffnung“ nach Ernst Bloch: nicht passives Abwarten, sondern aktiv mitgestalten, auch wenn vieles noch diffus ist. Sie nutzt KI für unzählige Aufgaben und bleibt dabei wach gegenüber Sicherheitsrisiken, Ressourcenverbrauch und der Frage, was KI wirklich leisten kann.
Olaf Keser-Wagner – Wesen der KI
Olaf Keser-Wagner ist Evokator, Autor, Coach und Organisationsentwickler. Er erforscht die Wirkung von Fragen auf Führung, Lernen und Verantwortung. Mit den Schwerpunkten Fragenkompetenz, evokatorische Führung und Motivationspotenzialanalyse begleitet er Menschen und Organisationen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.
Olaf beschreibt KI nicht als Werkzeugfrage, sondern als Beziehungsfrage. Anhand persönlicher Erfahrungen untersucht er das „Wesen der KI“ und zeigt: KI erzeugt Antworten und Möglichkeiten, kann aber keine Verantwortung übernehmen und keine echte Beziehung zu Fragen oder Menschen aufbauen. Die entscheidende Zukunftsfrage betrifft daher weniger die KI als den Menschen selbst.
Barbara Hilgert – Beziehungen im digitalen Zeitalter
Barbara Hilgert ist Projektleiterin, Agile Coach und lebenslange Lernerin aus Schleswig-Holstein. Sie begleitet Organisationen aus den Bereichen Bildung, Verwaltung und Wirtschaft auf dem Weg zu wirksamer Zusammenarbeit. Derzeit arbeitet sie insbesondere mit jungen Menschen zum Thema IT-Berufsorientierung.
In ihrem Beitrag thematisiert Barbara das Spannungsfeld zwischen täglicher, bewusster KI-Nutzung und der Warnung kritischer Jugendlicher vor einer drohenden Selbstverständlichkeit. Beziehungen lassen sich durch KI nicht ersetzen. Was für Büros gilt, gilt auch für Klassenzimmer. Was für Führungskräfte gilt, gilt auch für Fünftklässler.
Dominic Franck – KI in der Pharma-Branche
Dr. Dominic Franck ist promovierter Chemiker, geschäftsführender Inhaber von Fairwindel, einem Unternehmen, das Einwegwindeln aus 100-prozentig nachwachsenden Rohstoffen herstellen möchte, und in der Pharma-Branche beratend tätig. Mithilfe von KI versucht er, mehr Zeit für die Dinge zu gewinnen, die ihm wirklich Spaß machen.
In seinem Beitrag beschreibt Dominic, wie KI seinen Arbeitsalltag als Chemiker in der Pharma-Branche verändert – von strukturiertem HPLC-Troubleshooting bis zu Validierungsberichten. Darüber hinaus thematisiert er die Grenzen der KI und die Delegation von Verantwortung.
Daniel Dubbel – Beschleunigst du dein Team mit KI gegen die Wand?
Daniel Dubbel verantwortet seit über 25 Jahren große Einheiten, führt Führungskräfte und Teams und baut Strukturen auf oder um, wenn es nötig ist. Er denkt systemtheoretisch, handelt praktisch und folgt dem Prinzip, dass Verhältnisse Verhalten beeinflussen. Aktuell schreibt er gemeinsam mit Kai-Marian Pukall an seinem ersten Buch „Reality Strikes Back!“, das im Herbst im Vahlen Verlag erscheint.
In seinem Beitrag zur Blogparade beschreibt Daniel, wie KI scheinbar Zeit spart und Teams beschleunigt, von der eigenen Arbeit bis zur Zusammenarbeit mit Agenten. Doch was passiert eigentlich mit der gewonnenen Zeit, und wer bleibt dabei auf der Strecke?
→ Zum Beitrag „Beschleunigst du dein Team mit KI gegen die Wand?“
Bernd Rützel – Der offizielle Zwillingsprompt
Bernd Rützel ist IT-Pionier mit 43 Jahren Erfahrung. Er ist der Kopf hinter der Allianz „Die Dritte Intelligenz“, baut digitale Ökosysteme für den gehobenen B2B-Mittelstand und betrachtet Technologie als Mittel zum Zweck, die Menschen dienen, Gemeinschaften stärken und ökonomische Freiheit schaffen soll.
In seinem Beitrag beschreibt Bernd eine Methode, die seinen eigenen Arbeitsalltag radikal verändert hat: den Zwillingsprompt. Statt KI für seelenlose Massentexte zu nutzen, zeigt der Artikel unzensiert, wie man die Technologie als virtuelles Gegenüber aufbaut, das die eigenen Strategien hinterfragt, Lücken aufdeckt und echte digitale Souveränität ermöglicht.
Hinweise:
Haben Sie Fragen zur Blogparade, schreiben Sie Michael Schenkel einfach eine Nachricht an die oben genannte Mailadresse oder nehmen über LinkedIn Kontakt auf.
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Michael Schenkel hat übrigens einige Beiträge im t2informatik Blog veröffentlicht, u. a.:

Michael Schenkel
Leiter Marketing, t2informatik GmbH
Im t2informatik Blog veröffentlichen wir Beträge für Menschen in Organisationen. Für diese Menschen entwickeln und modernisieren wir Software. Pragmatisch. ✔️ Persönlich. ✔️ Professionell. ✔️ Ein Klick hier und Sie erfahren mehr.


