Vorwärtsrechnung

Was ist die Vorwärtsrechnung, wovon hängt die Berechnung ab und wie sieht ein Beispiel aus?

Zum Projektstart das Projektende terminieren

Die Vorwärtsrechnung – auch als Vorwärtsplanung oder Vorwärtsterminierung bezeichnet – kommt in der Produktionsplanung und der Projektplanung als Termin- bzw. Ablaufplanung zum Einsatz. Ausgehend von einem bekannten Startpunkt erfolgt die zeitliche und logische Einplanung von Tätigkeiten und möglichen Puffern bis zur Terminierung des Projektendes. Neben der Dauer einzelner Tätigkeiten hängt die Berechnung des Termins auch maßgeblich von den Anordnungsbeziehungen der Tätigkeiten ab:

  • Die Ende-Anfang-Beziehung – auch Normalfolge genannt – besagt, dass eine nachfolgende Aktivität beginnen (anfangen) kann, wenn die Vorgängeraktivität endet.
  • Die Anfang-Anfang-Beziehung – auch Anfangsfolge genannt – sagt, das Aktivitäten gleichzeitig starten können.
  • Die Ende-Ende-Beziehung – auch Endfolge genannt – legt fest, dass eine Nachfolgeraktivität beendet werden kann, sobald die Vorgängeraktivität beendet wurde.
  • Die Anfang-Ende-Beziehung – auch Sprungfolge genannt – definiert, dass eine Nachfolgeaktivität erst enden kann, wenn die Vorgängeraktivität begonnen wurde.

 

Vorwärtsrechnung am Beispiel eines Netzplans

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine Vorwärtsrechnung, wie sie in der Netzplantechnik verwendet wird. Das Gegenstück zur Vorwärtsrechnung ist die Rückwärtsrechnung, die ebenfalls bei der Erstellung von Netzplänen genutzt wird.

Hinweise: 

Eine ausführliche Beschreibung von Netzplänen bzw. der Netzplantechnik finden Sie hier  »

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